Erntedank 2021

Im Erntedankgottesdienst am 03. Oktober 2021 durfte die Gemeinde nicht nur Gott loben und danken für alles zur Verfügung stehende, sondern auch nach 570 Tagen Abstinenz den Gemeindechor wieder im Gottesdienst genießen.

Schon am vorangegangenen Montag hatte die erste Chorprobe nach über 18 Monaten „Chorruhe“ stattgefunden. Pünktlich um 19:30 Uhr trafen 35 Sängerinnen und Sänger ein. Schnell wurde passendes Notenmaterial verteilt und alsbald der erste Ton angegeben. Was dann geschah, fasste eine Teilnehmerin mit den Worten zusammen: „Ich hatte die ganze Probe über Gänsehaut.“
Der Erntedankgottesdienst wurde nun von einem kleinen Orchester, Orgel und Flügel sowie Gemeinde- und Chorgesang mitgestaltet.

In seiner Predigt stellte Vorsteher Jörg Lohrmann das Lob Gottes als Schöpfer, Erlöser und Lebensbegleiter sowie die Achtsamkeit in Bezug auf die Schöpfung, den Nächsten und der eigenen Ressourcen in den Mittelpunkt.

„Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, weil er an ihm ruhte von allen seinen Werken, die Gott geschaffen und gemacht hatte.“ 1. Mose 2,3

Vor der Feier des Heiligen Abendmahls brachten die Kinder aus der Vorsonntagschule ihre Gaben zum Altar und legten sie in den vorbereiteten Korb.

Im Anschluss an den Gottesdienst konnte der Chorleiter, Priester Marko Braun, die langjährige Vizedirigentin Sigrun Schulz nach mehr als 22 Jahren Einsatz mit sehr persönlichen Worten in den Ruhestand verabschieden.

Text und Fotos: Redaktion

Zu Gott bekannt

Am Sonntag, 19. September 2021, feierte die Gemeinde einen denkwürdigen Gottesdienst. Zum ersten Mal seit 18 Monaten konnte das Lob Gottes und das Bekenntnis zu ihm wieder mit Gesang bekundet werden. Und dies tat dann auch die Gemeinde zum Einzug mit „Großer Gott wir loben dich“.

Mit Bezug zu den Worten aus Philipper 2 beschrieb Gemeindevorsteher Jörg Lohrmann, dass Jesus Christus sein „Gott sein“ für die Menschen verlassen hat und was das für IHN bedeutet haben muss. Er resümierte: „Die Erkenntnis dessen lässt uns  unser Knie nicht unter Zwang vor Jesus beugen, sondern aus bewundernder Liebe.“

In einem Predigtbeitrag stellte Evangelist Stephan Wiese dann heraus, dass des Christen Stolz die widerliebende Dankbarkeit ist. „Und so ist unser Bekenntnis: Ich bin stolz, ein Christ zu sein.“ schloss er bekennend.

In diesem Gottesdienst konnte auch Daisy Sophie Koziel die Heilige Wassertaufe empfangen. In seiner persönlichen Ansprache gab der Vorsteher der Tauffamilie den Segen Gottes und das Bibelwort aus Matthäus 10,32 mit auf den weiteren Weg: „Wer nun mich bekennt vor den Menschen, zu dem will ich mich auch bekennen vor meinem Vater im Himmel.“

Text und Fotos: Redaktion

Die Liebe hat gewonnen

Während am Sonntag, 05. September 2021, die Gemeinde den Gottesdient des Bezirksapostels Rainer Storck in der Übertragung miterleben konnte, hatten sich die Kinder der Vorsonntagschule in ihrem Nebenraum versammelt.

Zunächst lauschten sie den Ausführungen des Bezirksapostels. Dabei achteten sie ganz besonders auf drei Worte: Gott, Jesus und Liebe.

Jedes Mal, wenn eines dieser Worte in der Predigt erwähnt wurde, durften die Kinder einen Klemmbaustein auf den entsprechenden Pappteller legen.

In der Zeit der Co-Predigten bauten sie dann gemeinsam, angeleitet von Lehrkräften und zwei Sonntagschülern, eine Kirchengemeinde nach.

Es gab eine Orgel, einen Altar, Blumen, Geschwister, Amtsträger, ein Kreuz und ganz viele Kleinigkeiten.

Nach dem Gottesdienst besuchte dann Vorsteher Jörg Lohrmann die Vorsonntagschule. Eifrig wurde ihm erklärt, was es in „unserer Gemeinde“ alles zu sehen gab.

Angesprochen auf die Aufgabe während des Gottesdienstes erklärte eine der kleinen Schülerinnen und Schüler, was sie geschafft haben und stellte bezüglich der Zählung fest: „Die Liebe hat gewonnen.“

Im Anschluss wurde geäußert, dass man sich im November mal auf einem Samstagnachmittag treffen wolle, um den Kirchenbau zu perfektionieren. Dies sagte der Vorsteher sehr gerne zu.

Text und Fotos: Redaktion

Der Dreiklang zur Freude

Am Sonntag, 29. August 2021, feierte Bischof Manfred Bruns den Gottesdienst in der Gemeinde Lünen. Eingeladen war auch die Gruppe der Süchtigen und ihrer Angehörigen aus der Gebietskirche Westdeutschland.

Rund 250 Teilnehmer, je zur Hälfte in der Gemeinde und mittels Übertragung, konnten den Gottesdienst am letzten Augustwochenende miterleben.

Der Bischof stelle seine hoffnungsvolle Predigt unter das Wort aus 1. Thessalonicher 5, 9-10: „Denn Gott hat uns nicht bestimmt zum Zorn, sondern dazu, die Seligkeit zu besitzen durch unsern Herrn Jesus Christus, der für uns gestorben ist, damit, ob wir wachen oder schlafen, wir zugleich mit ihm leben.“

Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst durch Orgelspiel sowie durch ein Streicher- und ein Gesangsquartett.

Einen Dreiklang aus Zusage, Aufgabe und Bestimmung stellte der Bischof der Gemeinde vor.

  • Die Zusage: Gott steht zu seinem auserwählten Volk! Fürchte dich nicht, ich bin mit dir; weiche nicht, denn ich bin dein Gott. Ich stärke dich, ich helfe dir auch, ich halte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit. (vgl. Jesaja 41,10) – Das gilt DIR!
  • Die Aufgabe: Darum nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Ehre. (vgl. Römer 15,7) – Wir sind doch alle anders. Und jeder von uns ist Gott wertvoll.
  • Die Bestimmung: Du bist nicht erwählt, damit, wenn der Herr Jesus wiederkommt, er Dich dann nicht mitnimmt in den Hochzeitssaal. Der Herr Jesus freut sich darauf, Dich im Hochzeitssaal zu treffen und Dich zu sehen, wie Du bist.

Er resümierte: Es ist Gottes Wille, dass Du Dich freust – Gottes Wille ist es, dass Du seine Herrlichkeit siehst. Alle Fehler und Schwächen, welche uns heute noch anhaften, werden keine Rolle spielen. Dem Ehrlichen und Aufrichtigen wird es der Herr gelingen lassen.

Ein ausführlicher Bericht zu diesem Tag findet sich auf der Homepage der Gebietskirche Westdeutschland.

Text: Redaktion        Fotos: Günter Lohsträter