Der Anfang ist gemacht

Am Samstag, 16. Januar 2021, erreicht uns eine neue Nachricht zum Projekt „Sanitärräume“ aus Sambia (wir berichteten). Vorsteher Glen Iluki schreibt: „[…] es macht mir viel Freude, Euch zu schreiben. Gestern wurde das erste Material gekauft und zum Kirchengelände transportiert. Zementsäcke, Maschendraht, Termitengift, schwarze Kunststofffolie, 200-Liter-Plastikfass, Schottersteine […]“

Beim Einkauf der Materialien ist es aber nicht geblieben. Nachdem am Freitag das Material angeliefert wurde, wurde am Samstag gebaut.

Zunächst wurde die Fläche für das Fundament gerodet und begradigt sowie anschließend mit Termitengift behandelt. Randsteine setzen, Folie auslegen, Drahtmatte ausspannen und Schalbretter setzen und schon ist der Kasten vorbereitet. Nun noch schnell Schotter und Zement gemischt, ausgegossen und glatt gezogen – es liest sich in 20 Sekunden und war doch das Tagwerk von einem guten Dutzend Gemeindemitglieder.

Text: Redaktion     Bilder: Gemeinde Airport

Grüße der Gemeinde Airport

„Wir wollen in diesem Jahr wieder die Gemeinde Livingstone Airport in Sambia unterstützen. Am kommenden Sonntag wird es noch einmal die Möglichkeiten für eine Spende geben. Die Spenden werden insbesondere zur Unterstützung der älteren Geschwister und der Kinder in der Gemeinde verwendet.“ So lautete der Aufruf an die Gemeindemitglieder in Lünen. Der Gedanke war, allen Geschwistern in der Gemeinde Airport nach dem Weihnachtsgottesdienst ein Mittagessen anbieten zu können.

Am dritten und vierten Adventssonntag gab der eine und der andere etwas oder etwas mehr dazu. So konnte die Gemeinde Lünen den Vorsteher vor Ort, Hirte Glen Iluki, passend unterstützen. Nach dem Weihnachtsgottesdienst und einer kleinen Feier wurden alle Geschwister der Gemeinde Airport satt.

Als Dank darüber gab es einen musikalischen Videogruß, welcher der Gemeinde Lünen zum Abschlussgottesdienst vorgespielt werden konnte.

Die gesammelten Mittel reichen über die eine Mahlzeit weit hinaus. So kann nun der Grundstein für das so dringend benötigte Sanitärgebäude gelegt werden. Im Moment verfügt die Gemeinde Airport über eine einzige Toilette. Dies soll sich nun ändern. Wir werden berichten.

Text: Redaktion     Bilder: Gemeinde Airport

Eine Online-Weihnachtsfeier

Weihnachten ist das Fest der Menschwerdung Gottes und das muss gefeiert werden. Das ändert auch Corona nicht. Aber es bestimmt die Bedingungen.

Und so fand am Sonntagnachmittag, 20. Dezember 2020, die erste und hoffentlich einzige Online-Weihnachtsfeier der Gemeinde Lünen statt.

In einem normalen Jahr beginnen die Vorbereitungen für die Weihnachtsfeier am ersten Donnerstag im September. Es treffen sich dann alle Unterstützungswilligen, es gibt ein Motto und es wird drauflosgeplant.

Aber was ist in diesem Jahr normal?

Da schon die Gottesdienste unter besonderen Bedingungen stattfinden und Gesang untersagt ist, wurde die Planung im vergangenen September gar nicht erst aufgenommen.

Und doch wurden immer wieder Fragen laut, ob es denn nicht eine Weihnachtsfeier gäbe. „Ach nein, geht ja nicht“, war die meist spontan selbst gegebene Antwort.

Gegen Ende November ergab sich ein Gespräch in der Gemeindeleitung an dessen Ende die Idee einer Online-Weihnachtfeier via Youtube stand – und so geschah es.

Nach der Anmeldung bis zum 09. Dezember bekamen alle Teilnehmer ein kleines Päckchen, welches sie bis zur Feier verschlossen halten sollten.

Filme wurden produziert, Medleys komponiert und ein roter Faden gesucht und gefunden.

Pünktlich um 16:00 Uhr haben sich deutlich über 150 Personen an den Fernsehern, Handys oder Computern im heimischen Wohnzimmer versammelt als der Gemeindevorsteher vor dem Tannenbaum sitzend die Teilnehmer begrüßt.

Vor Ort moderierten Evangelist Stephan Wiese und Evangelist Jörg Lohrmann getrennt durch eine Plexiglasscheibe und es musizierte Priester Marko Braun, natürlich mit Mund-Nasen-Schutz.

Es wurden Videos eingespielt mit einer Anleitung zum Weihnachtsgottesdienst, einem Jahresrückblick, der Geschichte wie Konrad auf den lieben Gott wartet, einigen Erinnerungen aus den letzten Adventszeiten und der Weihnachtsgeschichte.

Zuhause verfolgten die Zuschauer das Geschehen und konnten dabei einen Weihnachtstee trinken, einen Lebkuchenbrezel essen und ein bisschen Schoki naschen. Dies alles fand sich nämlich in dem kleinen Teilnehmerpäckchen.

Am Ende war etwas mehr als eine Stunde vergangen und alle einem freudevollen Weihnachten etwas näher.

„Schön war´s. Ein zusammen Gefühl. Danke.“ lautete eine von vielen schönen Rückmeldung.

PS: Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir aus Platzgründen leider nicht alle Bilder und Grüße wiedergeben können.

Bild und Text: Redaktion

Advent 2020

In Jesus Christus wurde Gott als Kind in diese Welt geboren. Er wuchs und hat die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, vorgelebt. Er ging zu Gott zurück und kommt von dort wieder, um uns zu sich zu holen.

Fast unglaublich – aber wir tun es!

Bild und Text: Redaktion