„Freund, mein Vater ruft Dich.“

Mit diesem Bibelwort nach Tobias 5, aus 10* begrüßte Vorsteher Jörg Lohrmann einen kleinen Erdenbürger mit seinen Eltern.

Am Sonntag, 10. Juni 2018, feierte die Gemeinde Lünen einen Gottesdienst mit Heiliger Wassertaufe. Zum Abschluss einer Predigt zum Thema „Dienet dem Herrn mit Freuden“ (vgl. Psalm 100,2) wurde der Gemeinde eine besondere Möglichkeit des Dienens vorgestellt – die Kinder der Gemeinde. Mit Gebet und Hilfestellung die Kinder zu begleiten und ihnen sowie sie Gott näher zu bringen, sei vornehmste Aufgabe der Eltern. „Doch ist ein jeder in der Gemeinde dazu aufgerufen, genau dabei zu unterstützen“, so der Evangelist. „Und heute wird dieser Dienst etwas vergrößert.“

Elisabeth und Andreas Langenberg traten vor die Gemeinde und brachten ihren Sohn Phil zum Altar. „Ein Blick in die Augen der Eltern erklärt die ganze Predigt: Liebe schafft die Freude im Dienen.“ Nach einer persönlichen Ansprache bezeugten die Eltern ihr Bekenntnis vor Gott und der Gemeinde und Phil wurde eingefügt in die Kirche Christi.

*Lutherbibel in der Fassung von 2017

Text: Redaktion Lünen – Fotos: Lutz Szepoks

Familienkonfirmation

Am Sonntag, 13. Mai 2018, feierte Apostel Wolfgang Schug mit der Gemeinde den Gottesdienst und nahm dabei als Grundlage für seine Predigt das Bibelwort aus 2. Thessalonicher 2, 16.17 „Er aber, unser Herr Jesus Christus, und Gott, unser Vater, der uns geliebt und uns einen ewigen Trost gegeben hat und eine gute Hoffnung durch Gnade, der tröste eure Herzen und stärke euch in allem guten Werk und Wort“.

Schon zwei Jahre zuvor hatte Evangelist Lohrmann in Absprache mit Familie Wolters den Apostel eingeladen. Dies vor dem Hintergrund, dass der Sohn der Familie, Tim Wolters, im Jahr 2018 das Konfirmationsalter erreichen würde. Tim kann aufgrund seiner geistigen Konstitution nicht die Verantwortung für sein Tun und Lassen übernehmen. „Aber das hindert Gott nicht daran, zu segnen“ so der Apostel.

Nachdem sich aus der Predigt ein Kerngedanke festsetzte – Was Du aus Liebe tust, hilft dem lieben Gott, fertig zu werden. – widmete der Apostel der Familie in diesem Augenblick die Worte aus Psalm 118, 24.25 „Dies ist der Tag, den der HERR macht; lasst uns freuen und fröhlich an ihm sein. O HERR, hilf! O HERR, lass wohlgelingen!“ Mit den stärkenden Worten „Er [Gott] hat es bis heute genau richtig gemacht, in allem, und Er wird es auch morgen genauso richtig machen. Das möchte ich Euch auch als Gesandter des Herrn zusagen“ leitete Apostel Schug die Handlung ein und spendete unter Handauflegung der gesamten Familie Gottes Segen zum Geleit durch das weitere Leben und zur Hilfe in ihrer besonderen Situation.

Im Anschluss an den Gottesdienst hatte die Familie die Gemeinde zu einem kleinen „Umtrunk mit Häppchen“ eingeladen.

Text: Redaktion Lünen – Fotos: Lutz Szepoks

Bezirksapostel Storck in Lünen

Einen besonderen Festgottesdienst feierte die Gemeinde Lünen am Sonntag, 06. Mai 2018. Anlässlich der Silberhochzeit des Dortmunder Bezirksvorstehers Bezirksältester Stefan Pöschel und seiner Frau Siegrun reiste Bezirksapostel Rainer Storck nach Lünen an. In seiner Begleitung befanden sich Apostel Wilhelm Hoyer, die Bezirksvorsteher und Stellvertreter aus dem Arbeitsbereich des Apostels und die Gemeindevorsteher aus dem Kirchenbezirk Dortmund.

Anlehnend an das zum Beginn des Gottesdienstes gemeinsam gesungene Lied „Halleluja, schöner Morgen“ wünschte der Bezirksapostel allen Gottesdienstteilnehmern, dass jeder in gleicher Form seine persönliche Freude über den Sonntag ausdrücken kann. Als Grundlage für seine Predigt wählte er das Bibelwort aus Matthäus 6, 10: „Dein Reich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden.“ Der Bezirksapostel beschrieb zunächst den Kontext und das Jesus Christus in der Bergpredigt die Grundlagen des mosaischen Gesetzes auch immer um neue Aspekte ergänzte. So zeigte Jesus Christus mit dem „Unser Vater“ auf, dass es nicht auf die Länge eines Gebetes, sondern auf das „Was“ und „Wie“ ankommt. Der Anrede „Unser Vater im Himmel“ folgt die Anbetung „Dein Name werde geheiligt“, so der Bezirksapostel, und anschließend die Bitte „Dein Reich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden“. Daraus entsteht für den Gläubigen die Aufforderung, den Willen Gottes zu leben und dem Evangelium Gehör zu verschaffen.

Nach der Feier des Heiligen Abendmahls, dem Abendmahl für die Entschlafenen und der musikalischen Überleitung im Lied „Come share the Lord“ wandte sich Rainer Storck dem Silberpaar zu. In persönlichen Worten würdigte der Bezirksapostel die Ausstrahlung der Eheleute und widmete ihnen das Bibelwort aus Habakuk 3, 18.19 „Aber ich will mich freuen des Herrn und fröhlich sein in Gott, meinem Heil. Denn der HERR ist meine Kraft“. „Freude am Herrn, Leichtigkeit im Alltag und die Kraft Gottes mögen euch auf dem weiteren Lebensweg begleiten“, wünschte Bezirksapsotel Storck zum Ende seiner Ansprache und spendete dem Silberpaar sodann den Segen Gottes.

Nach dem Schlussgebet übermittelte die versammelte Festgemeinde in einem gemeinsam gesungenen Lied seine Glück- und Segenswünsche für das Silberpaar und wurde dabei von Klavier und Pfeifenorgel kraftvoll begleitet.

Text: Stephan Wiese – Fotos: Manuel und Lutz Szepoks

Willst Du mit mir gehen?

Diese Frage beantworteten sieben neuapostolische Christen der Gemeinde Lünen am Sonntag, 29. April 2018, mit „ja!“.

Vier Mädchen und drei Jungen gelobten vor den anwesenden Gottesdienstteilnehmern ihre Treue zu Gott und empfingen durch den Gemeindevorsteher, Evangelist Jörg Lohrmann, den Segen zu ihrer Konfirmation.

„So folgt nun Gottes Beispiel als die geliebten Kinder.“ Epheser 5,1

Im Altarschmuck spiegelten sich die drei Kerngedanken des Gottesdienstes wider – die Taube als Symbol der Gotteskindschaft, die Silbermünze als Symbol der Vollkommenheit und der Zettel zum Ankreuzen als Symbol der Entscheidung. Jörg Lohrmann führte in seiner Predigt aus, dass jeder Christ durch die Taufe als ein Kind Gottes in die Nachfolge von Jesus Christus getreten ist. „Es ist vielleicht nicht möglich, vollkommen wie Jesus Christus zu sein, aber es ist möglich, sich zu ihm zu bekennen, seinem Beispiel zu folgen und immer wieder auf die göttliche Gnade zu bauen“, so der Evangelist. „Um die Entscheidung für Gott und die Nachfolge von Jesus Christus zu leben, müssen täglich viele kleine Entscheidungen getroffen werden. Insbesondere die täglich neue Frage Jesu: ‚Willst du mit mir gehen?‘ fordert immer wieder eine Besinnung auf das Christsein“, führte Jörg Lohrmann weiter aus. „Und wofür“, fragte er abschließend, „wofür das Ganze? Es geht um deine Zukunft im Himmel, um nichts weniger!“

Konfirmandenlehrer Diakon Marko Braun beschrieb in seinem Predigtbeitrag zwei Ereignisse in denen Jesus Christus grundlegende Verhaltensweisen vorlebte, die auch heute als Beispiel für unser Leben dienen können. In der Begegnung mit der Sünderin zeigte er auf, dass man sich für einen anderen Menschen verwenden, sich quasi vor ihn stellen kann und in der Situation im Sturm auf dem See Genezareth machte er deutlich, dass man in der Nähe von Jesus Christus gerne auch mal ruhig bleiben kann.

Jörg Lohrmann ging in seiner persönlichen Ansprache an die jungen Christen auf die Vornamen der Konfirmanden ein und entnahm aus der jeweiligen Bedeutung dieser eine persönliche, richtungsweisende Aufgabe für jeden der sieben.

Die Segenshandlung wurde von einem kleinen gemischten Chor mit dem Lied „Ist da jemand“ eingeleitet und vom Männerchor der Gemeinde mit dem Lied „Geh mit Gottes Segen“ abgeschlossen. Nach Abendmahlsfeier und Schlusssegen beschloss der Chor den Gottesdienst mit dem Lied „Unterwegs in eine neue Welt“.

Zu den ersten Gratulanten gehörten die Jugendlichen der Gemeinde Lünen. Sie übergaben Blumensträuße an die Konfirmanden und hießen sie in ihrem Kreis herzlich willkommen.

Text: Stephan Wiese – Fotos: Lutz und Manuel Szepoks

Gottesdienst zum fünften Geburtstag

Bereits die Blumendekoration vor dem Altar wies darauf hin, dass die Gemeinde Lünen am Sonntag, 25.März .2018, einen besonderen Gottesdienst feiert. Mit einer gut sichtbaren „5“ wurde allen Gottesdienstteilnehmern deutlich, dass seit der Neugründung der Gemeinde Lünen bereits fünf Jahre vergangen sind. Zu diesem kleinen Jubiläum musizierte das Gemeindeorchester und der Gemeindechor sang in liebgewordener Tradition das seinerzeit von Chorleiter Marko Braun komponierte Lied „Herr, wohin sonst“. Evangelist Lohrmann leitete den Gottesdienst, der mit dem Bibelwort aus Sacharja 9, 9 Jesus Christus als Friedefürst in den Mittelpunkt stellte. Nach dem Gottesdienst genoß die Gemeinde das monatliche Café im Foyer und hatte Gelegenheit sich an die gemeinsame Zeit zu erinnern.

Fast auf den Tag genau vor fünf Jahren, am 24. März 2013, hatte der damalige Bezirksapostel Armin Brinkmann den ersten Gottesdienst mit der aus vier Gemeinden zusammengeführten Gemeinde Lünen gefeiert und das neu erbaute Kirchengebäude geweiht.

Text: Stephan Wiese – Fotos: Lutz Szepoks