Erster Gemeindeabend der Gemeinde Lünen

„Nach den ersten sechzig Monaten in unserer Gemeinde war es an der Zeit einmal einen Gemeindeabend zu machen.“ Mit diesen einleitenden Worten begann Gemeindevorsteher Jörg Lohrmann die Abendveranstaltung am 23. März 2018. Mittels einer PowerPoint-Präsentation informierte die Gemeindeleitung die anwesenden rund fünfzig Gemeindemitglieder anfangs über erforderliche Reparatur- und Optimierungsmaßnahmen am Gebäude, die vor dem Ablauf der fünfjährigen Gewährleistung aufgefallen sind. Als zentrales Thema für den Abend wählten Evangelist Lohrmann und Evangelist Wiese allerdings das neue Amtsverständnis der Neuapostolischen Kirche International, dass sich mit der beschlossenen Beschränkung auf drei Amtsstufen künftig in den Bezirken und Gemeinden durch flachere Hierachien darstellen wird. Bevor es für die Gemeindemitglieder einen Platz für Fragen und Anregungen gab, durfte eine Terminübersicht über die Ereignisse der kommenden Monate nicht fehlen.

Text:- Stephan Wiese – Fotos: Lutz Szepoks

Glänzen in des Heilandes Krone

Am Montag, 19. März 2018, konnten Gisela und Rudolph Kuhnke den Segen zu ihrer Diamantenen Hochzeit empfangen. Bezirksältester Stefan Pöschel gab dem Jubelpaar das Grußwort aus Psalm 118, 24-25 mit auf den weiteren Lebensweg: „Dies ist der Tag, den der HERR macht; lasst uns freuen und fröhlich an ihm sein. O HERR, hilf! O HERR, lass wohlgelingen!“ Der Bezirksvorsteher spannte in dem Hausgottesdienst einen Bogen von dem bisher Erlebten über den heutigen Tag und bis hin in die Zukunft. „Wenn wir die Tage als von Gott gemacht erkennen, dann werden wir auch getrost auf seine Hilfe hoffen und diese erleben.“

Evangelist Stephan Wiese wies darauf hin, dass es darum geht den Tag „zu pflücken“. „Nehmt auch die kommenden Tage bewusst an Euch. Wir wissen woher sie kommen. Wir wissen wozu sie dienen müssen.“

Seine Zusammenfassung der erlebten sechzig Ehejahre lehnte Vorsteher Jörg Lohrmann an ein altes Kinderlied an. „Die Kohle, welche Eure Liebe hat füreinander brennen lassen, ist durch Jahre und ihre Erlebnisse zu einem Diamanten geworden. Dieser wird in der Krone des Heilandes glänzen.“

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Text und Fotos: Redaktion Lünen

Lüner auf Kohlfahrt

Die Partnergemeinde Bremen Lesum hat eine Einladung zur Teilnahme an der alljährlichen Kohlfahrt nach Lünen geschickt. Diese haben zwei Dutzend Geschwister gerne angenommen und sind am 16. Februar 2018 gen Norden gereist. Am darauffolgenden Samstag gab es vormittags zunächst Gelegenheit, den sonntäglichen Gottesdienst vorzubereiten. Ab dem frühen Nachmittag ging es dann bei strahlendem Sonnenschein auf große Kohlfahrt in den Lesumer Forst. Mit kurzweiligen Spielen und viel guter Laune wurde die Strecke „fast ohne Proviant“ gemeistert.

Am Ziel angekommen, wartete schon der heiße Kohl, magere Würste und die kühlen Getränke auf das Wandervolk.

Im Laufe des Abends wurden Lieder gedichtet, Logos entworfen und Theater gespielt – kurz: Ein schöner Tag unter Freunden erlebt.

Am Sonntag krönten Lüner und Lesumer die Partnergemeindetage mit einem feierlichen Gottesdienst.

Text: Redaktion Lünen – Fotos: Fotografen aus Lesum und Lünen

Lünen isst griechisch

Ein weiteres Mal nutzte die Gemeinde Lünen einen Sonntag, um sich zu einem gemeinsamen Mittagessen zu versammeln. Am 11. Februar 2018 trafen sich rund 75 Gemeindemitglieder nach dem Gottesdienst am Vormittag im griechischen Restaurant „El Greco“ in Lünen. Durch den Zuschnitt der Räumlichkeiten bevölkerten die Gemeindemitglieder nahezu alle kleinen Tischgruppen und belegten für einige Stunden das gesamte Lokal. Professionell und freundlich bedienten die Servicekräfte ihre Gäste und servierten reihenweise leckere Gerichte.

Text: Stephan Wiese – Fotos: Corinna Szepoks

Kinder empfangen die Gabe des Heiligen Geistes

Am ersten Sonntag im Februar feierte Apostel Wilhelm Hoyer den Gottesdienst mit der Gemeinde Lünen und spendete vier Kleinkindern das Sakrament der Heiligen Versiegelung. Inmitten der Gruppe, die sich vor dem Altar versammelte, standen auch Carola und Oliver Kern mit ihrem Sohn Julius sowie Marina und Frank Langenberg mit ihrer Tochter Amelie Fey. Der Apostel, der den Gottesdienst unter den Obergriff „Was gebührt dem Herrn“ stellte (vgl. Römer 13, 7), erwähnte in der Ansprache an die Eltern ihre Verantwortung für die Entwicklung der Kinder. Dabei sei ihr eigenes Christsein von besonderer Bedeutung, um die Entwicklung der Seelen zu unterstützen.

Nach der Feier des Heiligen Abendmahls versetzte Apostel Hoyer Diakon Karl Heinrich aus der Gemeinde Lünen nach zehn Dienstjahren aus gesundheitlichen Gründen in den vorzeitigen Ruhestand.

Der festliche Gottesdienst am 04. Februar 2018 endete mit einem Café im Foyer von allen für alle.

Text: Stephan Wiese – Fotos: Corinna und Manuel Szepoks