Viele Hände …

Während in der Küche viele Köche schnell den Brei verderben, schaffen beim Putzen viele Hände ein schnelles Ende.

Und so wurde gesaugt, gewischt, gewienert, Fenster geputzt und Stühle gereinigt und ja, auch alles andere …

Und dann war da noch die ganz besondere Hilfe für die Helfer: Der “Die-Kirche-ist-fertig-für-den-ersten-Gottesdienst-Schokokuchen” wurde von Eva und Malaika für alle Mitwirkenden vorbeigebracht.

Und so kann morgen, am 07. Juni 2020, endlich wieder Gottesdienst in unserer Gemeinde gefeiert werden. – Glück auf!

Text: Redaktion – Fotos: Jörg Lohrmann

Lünen online II – Leben

“Diesmal wird es etwas andächtiger.”

Mit diesen Worten kündigte Gemeindevorsteher Jörg Lohrmann in seiner wöchentlichen Email an die Gemeinde Lünen die zweite Ausgabe von “Lünen online” an. Im inzwischen gewohnten Format der Telefonübertragung konnten sich Gemeindemitglieder und Interessierte am Abend des 07. Mai 2020 um 19.30 Uhr mit Rufnummer und PIN zuschalten. 

An diesem Abend unterstützten Corinna Szepoks, Marko Braun, Dirk Burchardt, Stephan Wiese und Daniela Surkamp den Gemeindevorsteher. Unter der Überschrift “Gemeindeleben – Glaubensleben – Gebetsleben” konnten die Teilnehmer manchen gesprochenen und gesungenen Impuls aufnehmen.

Neben eigenen Inhalten von Vorsteher Lohrmann wurde das Chorlied “Gut, dass wir einander haben” (Manfred Siebald) rezitiert, aus dem Gedicht “Von der Religion” (Khalil Gibran) vorgelesen und das Kinderlied “Die Spur der Hoffnung sehen” (Daniela Dicker) gesungen sowie ein eindrucksvoller Gebetsimpuls “Amen” (Rudolf Kainz) vorgetragen. 

Während die Zuhörer über einen Großteil der Andacht die Möglichkeit zur Reflektion des Vorgetragenen nutzen konnten, ermöglichte ein Knopfdruck das “Entstummen” aller Teilnehmer, so dass sich alle im gemeinsam gesprochenen “Unser Vater” gegenseitig hören und so eine Gebetsgemeinde bildeten. 

Ein gewisser Abstand wurde auch hier eingehalten

In der Gemeinde Lünen informiert der Vorsteher die Gemeindemitglieder wöchentlich mindestens einmal über örtliche und bezirkliche Termine. Insbesondere vor dem Hintergrund der aktuellen Beschränkungen erweist sich dieser Informationskanal als sehr wertvoll, denn so können auch aktuelle Informationen der Gebietskirche Westdeutschland oder auch Änderungen für den Alltag in der Gemeinde schnellstmöglich verteilt werden. Die Bekanntgaben erreichen regelmäßig über 100 Haushalte mit ca. 250 Personen. Gemeindemitglieder, die keinen Internet-Zugang haben, werden im Nachgang von den zuständigen Seelsorgern der Gemeinde informiert.

Text: Redaktion – Fotos: Corinna Szepoks

Lünen online

Am Abend des 20. April 2020 erlebte die Gemeinde Lünen ihre erste Gemeindestunde, in der die Zuhörer nicht auf den Stühlen im Foyer oder im Kirchensaal ihren Platz eingenommen haben. Vielmehr suchte sich jeder einen Platz im heimischen Wohnzimmer, im Arbeitszimmer oder vielleicht im abendlichen Sonnenschein auf der Terrasse, um am Telefon dabei zu sein. Auf Einladung von Gemeindevorsteher Jörg Lohrmann nutzen rund 100 Teilnehmer die mögliche Telefonübertragung und suchten so die Verbindung zur Gemeinde – eben online.

Dirk Burchardt richtete die Telefonübertragung ein und nach einer kurzen Begrüßung durch den Gemeindevorsteher eröffnete Evangelist Stephan Wiese die Gemeindestunde mit einem kurzen Gebet.

Kurze geistliche Impulse und persönliche Erlebnisse prägten den ersten Teil der Veranstaltung, in der Jörg Lohrmann auch an den ein oder anderen Jahrestag erinnerte, der sich mit dem Datum des Tages verbindet. 

Dies war gleichzeitig das Signal für Dirk Burchardt, die Pfeiffenorgel mit dem Lied “Happy Birthday” zum Klingen zu bringen. Für einen kurzen Augenblick bildete sich ein Chor von Gratulanten und sang einer Glaubensschwester, die auch am 20. April ihren Geburtstag feiert und “online” war, ein Ständchen.

Im zweiten Abschnitt zitierte Stephan Wiese aus Zuschriften von Gemeindemitgliedern, die sich mit dankbaren Worten, aber auch mit Aufrufen zur Fürbitte, an die miteinander verbundene Gemeinde richteten.

Evangelist Lohrmann  fasste letztlich alle Hinweise und Emotionen in einem berührenden Gebet zusammen und beendete nach 35 Minuten die erste virtuelle Gemeindestunde in Lünen.

Auf die Frage der Redaktion nach seinem Eindruck sagte Gemeinde-vorsteher Lohrmann: “Die Situation Telefonkonferenz kenne ich gut aus meinem Arbeitsalltag. Aber dass es sich am Ende anfühlt, als wären alle da, das war neu – und gut.”

Text: Redaktion – Fotos: Gemeinde Lünen

Und sie lebt!

Was passiert eigentlich in der Gemeinde und dem Kirchengebäude in der Zeit der „Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2; NRW“?

Tatsächlich passiert eine Menge. Wir feiern gemeinsam Gottesdienste in der Telefon- und Video-Übertragung. Die Gemeindemitglieder halten untereinander per Telefon, Video, Messenger oder E-Mail Kontakt. Einige kaufen für andere ein. Andere pflegen das Kirchengrundstück, sorgen für die Mülltonnen und die Bepflanzungen. Wieder andere schreiben Artikel für die HP ;-). Auch eine Grußaktion zum 7. Gemeindegeburtstag hat immer mehr Zuspruch. Und so viele Dinge mehr:

Liebe Schwestern nähen Schutzmasken für Interessierte oder eine neue Tischdecke für das Amtszimmer – und die ist immerhin 2,20 x 4,00 Meter groß.

Auch sind liebe Geschwister entdeckt worden, die die Kirchenzeitschrift bis in den Briefkasten zustellen und andere,

die den neuen Parkplatz und die Wände in den Sichtanschlussräumen verschönert haben.

Auch gibt es mittlerweile neues „Lesematerial“ für unsere Kleinsten.

Und dann gibt es da noch etwas: #PrayHome
Wir beten füreinander und um den Segen Gottes für unsere Familien, unsere Gemeinde und unsere Stadt.

Herzlichst, Lünen

#PrayHome

Nach innerkirchlicher Beschlusslage bietet die Neuapostolische Kirche bis zunächst Ende April 2020 keine Gottesdienste in den Gemeinden an. Somit ist #PrayHome angesagt, also das Beten zu Hause.

Nach der Devise „Wenn der Gläubige nicht zum Gottesdienst kommen kann, dann kommt der Gottesdienst zum Gläubigen“ finden bis auf Weiteres jeden Sonntag – und in der kommenden Woche sogar auch am Karfreitag – Videogottesdienste statt. Um alle Interessierten auf möglichst einfache Weise zu erreichen, werden frei zugängliche Live-Streams über den YouTube-Kanal der Neuapostolischen Kirche Westdeutschland gesendet. Dieser ist erreichbar unter videogottesdienst.nak-west.de.

Ich darf Sie herzlich einladen, das Angebot #PrayHome einmal in dieser Form wahrzunehmen.

Alternativ werden diese Gottesdienste, unter der üblichen Rufnummer, über Telefon übertragen. Dieser Weg richtet sich insbesondere an alle, die nicht die technische Möglichkeit haben, den Videogottesdienst per Internet zu empfangen.

Die Sonntagsgottesdienste und auch der Gottesdienst am Karfreitag beginnen um 10 Uhr und entsprechen dem üblichen Ablauf. Lediglich die gemeinsame Feier des Heiligen Abendmahls muss entfallen.