Gemeinsam in Christus!

… lautet das Jahresmotto der Neuapostolischen Kirche für 2022.

Unser Freund Jesus Christus ist bei uns, mit uns, steht stärkend hinter uns und erwartet uns am Ziel. Und da nichts mehr den Schritt nach vorne zieht als eine lebendige Hoffnung, wollen wir als Gemeinde – miteinander, voneinander, füreinander – mutig IHM entgegengehen.

Ein gesegnetes neues Jahr!

Lobet ihn mit Pauken und Reigen, lobet ihn mit Saiten und Pfeifen!

Am vierten Adventsonntag erlebte die Gemeinde wieder eine „echte“ Weihnachtsfeier. Während in 2020 nur eine Online-Variante möglich war, konnte diesmal wenigstens ein kleines Programm realisiert werden.

Alles fing damit an, dass der Vorsteher abhandenkam. So eröffnete Evangelist Wiese „spontan“ die Weihnachtsfeier.

Nach einem gemeinsam gesungenen „Nun singet und seid froh“ schneite plötzlich der Weihnachtsmann herein. Trotz des frühen Kalendereintrags hatte er nur wenig Zeit, ließ aber einen Sack mit Geschenken für später da.

Das Gemeindeorchester gab gekonnt Stücke wie „Christmas Lullaby“, „Hört der Engel helle Lieder“ und „Joy to the world“ zum Besten.

Eine Gruppe von Kindern aus der Vorsonntag- und Sonntagschule erzeugte mit dem Vortrag von „Kling Glöckchen“ großen Applaus.

Ein Religionsschüler hatte mit seiner Lehrerin, Astrid Grolms, das Stück „Carol of the bells“ mit Klavier, Keyboard und Schlagzeug einstudiert.

Da der Gemeindechor nur unter besonderen Bedingungen vor Publikum singen durfte, wurden kurzerhand entsprechende Videos produziert. So konnte den Liedern wie „Glorious Light“ oder einem sehr beschwingten „Ich lobe meinen Gott“ zugehört und zugeguckt werden.

Evangelist Wiese berichtete amüsant von einer besonderen Vorbereitungszeit, dem fiktiven Ablauf einer Bezirksapostel-Besuchs-Organisation.

Für diejenigen, die die Weihnachtsfeier zwar verfolgen wollten aber nicht in der Kirche sein konnten, wurde – mittlerweile fast selbstverständlich – eine Videoübertragung organisiert.

Zum Abschluss erklärte Vorsteher Lohrmann die Sache mit dem Weihnachts-Ei, die Kinder bekamen kleine Geschenke und wer wollte, versammelte sich anschließend zu Kartoffelsalat und Bockwürstchen (…und ja, für die Nicht-Fleisch-Esser gab es auch die eine oder andere Falafel 😉).

Text: Redaktion       Bilder: Silke Hueck

Kirchen-Neubau in Lünen

Am Samstag, 20. November 2021, wurde das Projekt „Kirchen-Neubau in Lünen“ angegangen. Kinder mehrerer Altersgruppen hatten viel Spaß bei dieser Klemmbausteinherausforderung.

Alles fing an mit einem großen Sack voller Baumaterialien. Der Projektleiter Dirk Burchardt hatte in mehrstündigen Besuchen im Dortmunder Klemmbaustein-Fachhandel eingekauft. Nach zahlreichen Meß- und Abzählansätzen konnte ein Grundriss erstellt werden. Und dann kam endlich der Samstag und damit die kleinen und großen Bauarbeiter.

Unter fachkundiger Anleitung wurden eifrigst Fliesen verlegt, Wände hochgezogen und Stühle gesetzt. Und dann ging es an die Feinheiten. Wie werden wir das Altarpodest bauen? Vergesst nicht die Lichtschalter! Auch die Toiletten müssen wir hinbekommen. Es entstand ein konstruktiv-wuseliges Treiben.

Der Tenor hieß: „Kompromisse müssen wir machen. Lasst uns so spät wie möglich damit anfangen.“

Parallel zum Kirchenbau konnte natürlich auch mal frei gebaut werden. Entstanden ist dabei ein Gartenhäuschen, welches später als Sammelkästchen für weitere Baumaterial-Beschaffungs-Unterstützung diente.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen, klassisch Pizza und Pommes, wurden auch noch Adventskränze für die Vorsonntags- und Sonntagschule gebastelt. 

Die Kleinsten haben das Thema „unsere Kirche“ auch noch einmal in einem Bild erarbeitet.

Gegen 15:00 Uhr war eigentlich ein Baustopp geplant. Das hat aber nicht bei allen Beteiligten funktioniert. Es wurde zunächst noch eine Stunde drangehangen und sich dann für den Sonntagnachmittag verabredet.
The story continues …

[Nachtrag 09.12.2021: Der Weiterbau erfolgt alsbald in 2022]

Text und Fotos: Gemeinde Lünen / Redaktion

Erntedank 2021

Im Erntedankgottesdienst am 03. Oktober 2021 durfte die Gemeinde nicht nur Gott loben und danken für alles zur Verfügung stehende, sondern auch nach 570 Tagen Abstinenz den Gemeindechor wieder im Gottesdienst genießen.

Schon am vorangegangenen Montag hatte die erste Chorprobe nach über 18 Monaten „Chorruhe“ stattgefunden. Pünktlich um 19:30 Uhr trafen 35 Sängerinnen und Sänger ein. Schnell wurde passendes Notenmaterial verteilt und alsbald der erste Ton angegeben. Was dann geschah, fasste eine Teilnehmerin mit den Worten zusammen: „Ich hatte die ganze Probe über Gänsehaut.“
Der Erntedankgottesdienst wurde nun von einem kleinen Orchester, Orgel und Flügel sowie Gemeinde- und Chorgesang mitgestaltet.

In seiner Predigt stellte Vorsteher Jörg Lohrmann das Lob Gottes als Schöpfer, Erlöser und Lebensbegleiter sowie die Achtsamkeit in Bezug auf die Schöpfung, den Nächsten und der eigenen Ressourcen in den Mittelpunkt.

„Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, weil er an ihm ruhte von allen seinen Werken, die Gott geschaffen und gemacht hatte.“ 1. Mose 2,3

Vor der Feier des Heiligen Abendmahls brachten die Kinder aus der Vorsonntagschule ihre Gaben zum Altar und legten sie in den vorbereiteten Korb.

Im Anschluss an den Gottesdienst konnte der Chorleiter, Priester Marko Braun, die langjährige Vizedirigentin Sigrun Schulz nach mehr als 22 Jahren Einsatz mit sehr persönlichen Worten in den Ruhestand verabschieden.

Text und Fotos: Redaktion