Dankbarkeit bewahrt Schöpfung

Am Erntedanktag, 06. Oktober 2019, feierte die Gemeinde gleich drei Gottesdienste in einem. Vorsteher Jörg Lohrmann wandte sich in seiner Predigt den einzelnen Gruppen zu und Chor und Gemeinde unterstützten dies mit passenden Liedstrophen. So entstand aus Wort und Gesang ein lebhafter Erntedankgottesdienst.

Kindergottesdienst – Die Schöpfung
Evangelist Lohrmann sprach zunächst die Kinder an und lud sie ein, einmal an den Altar zu kommen. Sie bestaunten die Gaben aus dem Garten und vom Feld. „Wenn wir heute Erntedank feiern, dann feiern wir zunächst einmal die Schöpfung – das, was Gott ursprünglich geschaffen hat. Und das Brot steht für alles, was Gott uns in seiner Schöpfung schaffen lässt.“

Jugendgottesdienst – Bewahren
Der göttliche Auftrag, “macht euch die Welt untertan”, ist die Begründung für unsere Frage nach dem “Warum”. Wir beherrschen durch Erkenntnis der Ursache die Wirkung – unsere Welt. „Du bist also Herrscher. Wie möchtest Du mit Deinem „Untertan“ umgehen?“

Gemeindegottesdienst – Geistesschöpfung
Es ist von Gott noch so viel mehr geschaffen als das Sichtbare. Opfer Jesu, Wort Gottes, Sakramente und Segen schaffen Heil, Zubereitung, Bewahrung und Erlösung. „Unsere Dankbarkeit ist es, dem Geist Gottes in uns Raum zu geben – Gottes Verwirklichung in und durch Menschen.“

Die Gemeinde konnte in diesem Jahr den Dank einmal ganz anders ausdrücken. Jeder war aufgerufen, ein Paar Turnschuhe oder ein T-Shirt als Spende für eine neuapostolische Gemeinde in Sambia mitzubringen. Gerne folgten die Gemeindemitglieder dem Aufruf der Gemeindeleitung und bereits vor dem Gottesdienst sammelte sich im Foyer der Kirche eine ansehnliche Menge an Schuhwerk und Kleidungsstücken.

Diese ganz gezielte Möglichkeit der Spende war durch den Kontakt einer Jugendlichen der Gemeinde Lünen mit einer Jugendlichen aus der Gemeinde Airport in Livingstone/Sambia entstanden. Beide hatten sich während des internationalen Jugendtages (https://www.ijt2019.org/) in einem Workshop kennengelernt und über die sozialen Medien Kontakt gehalten. Nach einiger Zeit wurden die beiden Gemeindevorsteher einbezogen und der Gedanke der Spendenaktion entwickelt.


Nach dem Gottesdienst erfreuten sich die Glaubensgeschwister und Gäste an verschiedensten Brühwürstchen und mitgebrachten Salaten. Einmal mehr blieben die Teilnehmer noch lange zusammen und nutzten die Gemeinschaft und das wohlschmeckende Café im Foyer.

Text: Stephan Wiese – Fotos: Lutz Szepoks

Gott! – Wir reden darüber!

Schon gegen Ende des Jubiläumsjahres 2018 wurde unter den Beteiligten der Wunsch nach weiterem Austausch laut. So folgte auf „1000 Jahre christliche Kirche in Lünen“ das 1001. und mit ihm die Dialogreihe „Gott! – Wir reden darüber!“


Am Freitagabend, 06. September 2019, trafen sich mehr als 20 Christen aus den katholischen, evangelischen, freikirchlichen und neuapostolischen Gemeinden in Lünen, um über Gott und sein Wort zu reden. Nach dem Konzept des Bibelteilens tauschten sich die Teilnehmer zu den Worten aus Johannes 3, 1-6 und 13-17 aus.

Zu Gast war die Gruppe in der neuapostolischen Kirche an der Bebelstraße. Der Gemeindevorsteher, Evangelist Jörg Lohrmann, hieß alle Teilnehmer herzlich willkommen und eröffnete den Abend mit einem Gebet. Nach einigen einführenden Worten wurde der Bibeltext und damit das Thema des Abends vorgestellt. Es folgte eine, durch den Leiter der katholischen Gemeinden, Pfarrer Mombauer, moderierte Gesprächsrunde. Nach wiederholtem Lesen der Bibelstelle und eigener Reflektion darüber konnte jeder, der es wollte, seine Gedanken mit der Gruppe teilen. Es entstand ein lebhafter und befruchtender Austausch.

Später stellte Priester Gunnar Herrmann vor, warum es der gastgebenden Gemeinde wichtig war, genau diesen Text einmal zum „darüber reden“ zu bringen. Er fasste zusammen: „Diese Bibelstelle ist für uns identitätsstiftend, zugleich verbindend und zuversichtlich.“

Mit einem gemeinsam gebeteten Vaterunser und gesungenen „Ins Wasser fällt ein Stein“ klang der Abend aus.

Eine Fortsetzung der Reihe ist schon geplant. Und Sie sind herzlich eingeladen. “Komm und siehe” oder noch besser “rede darüber”.

Text: Redaktion Lünen


Wir waren lecker unterwegs

Mancher mag sich gefragt haben, was denn da in der Gemeinde los war. Seit Mai keine Einträge oder Berichte mehr. Nun ja, wir waren viel unterwegs.

Ende Mai bis Anfang Juni konnten einige von uns, die Lüner Reisegruppe war knapp 50 Personen stark, den IJT2019 in Düsseldorf erleben. Dort waren wir auf der Grünen Route unterwegs. Nur wer dabei war weiß, was das heißt. Es war großartig. Am Ende des Monats konnten wir den Gottesdienst unseres Stammapostels in Oberhausen erleben und wir sind mit über 90 Geschwistern beim Chinesen eingekehrt. Man war das warm. Und dann kommt der nicht so richtig mit den Getränken hinterher. Hmmm. Aber lecker war es.

Im Juli haben wir den Entschlafenengottesdienst gefeiert und danach suchten viele in den Ferien Erholung und haben sie hoffentlich auch gefunden.

Am ersten Augustsonntag haben wir dann nach drei Monaten mal wieder ein Café im Foyer erleben dürfen. Hier war es auch lecker – und es gab ausreichend Getränke (Danke an alle Unterstützer). Ansonsten sei noch der Nachmittagsausflug in die Alte Kaffeerösterei am 13. August erwähnt. Und wie es da war? Na, lecker 😉

Bericht: Redaktion Lünen

Mehr Liebe in der Gemeinde

Zu Christi Himmelfahrt, 30. Mai 2019, besuchte Apostel Wilhelm Hoyer begleitet von den Bezirksältesten Stefan Pöschel und Torsten Zisowski die Gemeinde Lünen. Der Gottesdienst hatte neben der Predigt zu Christi Himmelfahrt, Bibelwort Johannes 12, 32 “Und ich, wenn ich erhöht werde von der Erde, so will ich alle zu mir ziehen.”, eine weitere Prägung.

Der Apostel spendete den Kindern Luisa, Anton, Lennox und Carlotta sowie Schwester Christine Stillert die Gabe des Heiligen Geistes. – Gott selber schenkt Anteil an seinem Wesen: „Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsre Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist“ (Röm 5,5).

Schon vor dem Gottesdienst hatte Apostel Hoyer den Priester i.R. Günter Strewinski beauftragt, den Vorsteher bei der Krankenbedienung zu unterstützen und mit ihnen das Heilige Abendmahl zu feiern.

Apostel Hoyer schloss mit den Worten:
“Mag sich alles zu bleibendem Segen auswirken.”

Text: Rekaktion Lünen – Fotos: Lutz Szepoks

Gottvertrauen und Achtsamkeit

Am Samstag, 25. Mai 2019, konnten Birte und Marko Braun den Segen zu ihrer Grünen Hochzeit empfangen.

Herrlicher Sonnenschein, eine festlich geschmückte Kirche, erhebende Musik und mehr als 170 fröhliche Gäste bildeten den Rahmen für einen herausragenden Moment. Dieser Rahmen wurde gefüllt von zwei sich zugetanen Menschen und spätestens nach dem Lied des Gemeindechores war jedem bewusst, wer noch anwesend war – es klang aus mit „Ich bin da! Ich, der immer bin und war, bleib in Ewigkeit derselbe, ich bin da.“ – der dreieinige Gott.

Zwei Seiten einer Medaille

Der Gemeindevorsteher, Evangelist Jörg Lohrmann, stellte den Traugottesdienst unter die Worte der Heiligen Schrift „Leite mich in deiner Wahrheit und lehre mich! Denn du bist der Gott, der mir hilft; täglich harre ich auf dich.“ (Psalm 25,5) in Verbindung mit „Ich bin bei Euch alle Tage.“ (Matthäus 28, aus 20).

In seiner an die Brautleute insbesondere aber auch die ganze Festgemeinde im allgemeinen gerichteten Predigt stellte er fest: „Wenn Ihr nach Gottes Willen fragt, wird er ihn offenbaren. Wenn Ihr danach tut, wird er seinen Segen darauf legen. – Da ist kein Platz für Konjunktive. Gott versorgt die Seinen. – Verlasst Euch drauf!“

Das Vertrauen aus dieser göttlichen Zusage hilft, die Dinge des Lebens richtig zu gewichten. – „Seid achtsam! Achtet auf Körper und Seele, aufeinander, auf Eure Zeit, auf Euer Gebet, auf Gottes Willen.“

In ihrer Ansprache an das Brautpaar skizzierte Friederike Scholz-Druba, Pfarrerin in der evangelischen Kirchengemeinde Lünen-Brambauer, das Leben und die Geneigtheit der Brautleute, angelehnt an die Singsilben der Tonleiter. Der Grundton „C“ möge für Christus stehen und damit für die versorgende Liebe Gottes.

Nach einer kurzen, sehr persönlichen Ansprache gaben Birte und Marko Braun sich gegenseitig ihr Ehegelübde und tauschten die dargereichten Ringe. Alsdann spendete Evangelist Lohrmann den Brautleuten den Segen Gottes.

Nach den Fürbitten, vorgetragen von den Trauzeugen des Paares, stimmte die ganze Gemeinde zunächst in das „Unser Vater“ und zum Abschluss des Gottesdienstes in den gesungenen Wunsch „Mögen Engel Euch begleiten auf dem Weg, der vor Euch liegt!“ ein.

Text: Redaktion Lünen – Fotos: Lutz Szepoks