Der Weg zu Gott

Auf Anregung der Gemeindeleitung sollte rund um den Familien-Gottesdienst des Monats September, 04. September 2022, der Jugend der Gemeinde eine sichtbare Rolle eingeräumt werden. Um dies zu realisieren, trafen sich einige Jugendliche Tage vorher in der Kirche und erarbeiteten im Gespräch mit dem Jugendbetreuer einige Impulse für den Gottesdienst. Am Samstagnachmittag galt es, diese Gedanken auch sichtbar zu machen. 

Zunächst stellten die Jugendlichen aus Holz gefertigte Hürden im Foyer der Kirche auf und formten mit grünem Klebeband Wegstrecken, die von den Gottesdienstbesuchern vor dem Gottesdienst zu gehen waren. Mal ging es an den Hindernissen vorbei, einmal aber auch über das Hindernis, dessen Band eine mögliche Stolperstelle aufzeigen sollte. Aber alle Wegstrecken mündeten gemeinsam an der Tür zum Kirchensaal.

Am Sonntagmorgen begrüßten einige Jugendliche die Gottesdienstteilnehmer bereits am Eingang und leiteten sie an weitere wartende Jugendliche weiter.

Diese erklärten sogleich den Sinn der symbolischen Hindernisse: Es sei manchmal schwer, den Weg in den Gottesdienst oder gar zu Gott zu finden. Es gibt durchaus Stolperfallen, die einen regelrecht zu Fall bringen könnten.

Erst einmal eingetreten in den Kirchensaal, erblickte jeder direkt das in den Altarschmuck eingearbeitete Wort „DENNOCH“. Hier erklärte sich von selbst, dass jeder, der so weit gekommen war, endlich bei Gott angekommen war.

Und so zog sich das Wort „DENNOCH“ als Leitfaden durch den Gottesdienst und leuchtete in der Musik,

in den von Jugendlichen vorgelesenen Liedtexten und

der Predigt immer wieder auf.

Evangelist Stephan Wiese, der den Gottesdienst mit der Gemeinde feierte, und auch Priester Marko Braun nahmen in ihrer Predigt Bezug auf die Bibelstelle:

„Dennoch bleibe ich stets an dir; denn du hältst mich bei meiner rechten Hand, du leitest mich nach deinem Rat und nimmst mich am Ende mit Ehren an.“ (Psalm 73, 23+24)

Letztlich ergab das Mitwirken der Jugendlichen eine schöne Resonanz in der Gemeinde und für die Teilnehmer den nachhaltigen Hinweis: „Obwohl es zahlreiche Hindernisse in deinem Leben gibt – wende dich dennoch deinem Gott zu und lass dich auf die Wiederkunft des Gottessohnes vorbereiten!“

Text: Redaktion           Bilder: Holger Strewinski

Ein Bootsausflug

Es ist vollgetankt – es kann losgehen.

Am Samstag, 20. August 2022, haben sich zwei Handvoll Brüder aus der Gemeinde zusammen ein Boot gemietet und sind auf große Fahrt gegangen.

Unter fachmännischer Aufsicht durfte jeder einmal kurz steuern.

Von der Marina Rünthe ging es den Datteln-Hamm-Kanal hinauf bis zum Schiffshebewerk Henrichenburg.

Einer grillt und alle freuen sich über die Wurst.

Dort wurde lecker gegessen. Und dann ging es wieder zurück.

Ein Tag voller Gemeinschaft, Gespräche, Grillen und guter Laune.

Text: Redaktion     Bilder: Die Besatzung

Ein segensreicher Sonntag

Auch wenn gläubige Christen sich häufig gegenseitig einen segensreichen Sonntag wünschen – am 14. August 2022 wurde dies in besonderer Weise wahr. Sowohl am Vormittag als auch am Nachmittag erlebte die Gemeinde einen Gottesdienst, in dem ein besonderer Segen gespendet wurde.

Am Sonntagmorgen besuchte Bezirksevangelist Eberhard Dodt die Gemeinde Lünen. Er folgte der Einladung der Glaubensgeschwister Ute und Manfred Weirich und spendete ihnen im Laufe des Gottesdienstes den Segen zu Ihrer Rubinhochzeit.

Die Segenshandlung wurde von Stephan Lichtenberg auf der Oboe und Marko Braun am Flügel eingeleitet, die sehr einfühlsam das Lied „Hallelujah“ von Leonard Cohen vortrugen.

Für Augenblicke beleuchtete der Bezirksvorsteher in seiner Ansprache den Rubin als besonderen Edelstein, der bekanntermaßen bereits im antiken Jerusalem im Brustschild des Hohenpriesters einen festen Platz hatte. Als einen Impuls für weitere gemeinsame Ehejahre widmete Eberhard Dodt dem Jubelpaar das Bibelwort aus Kolosser 3,16a+17 „Lasst das Wort Christi reichlich unter euch wohnen […] Und alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn.“

Nach dem Gottesdienst war es an Vorsteher Lohrmann, den in der Gemeinde aktiven Priester Frank Geiger und seine Frau Marion ins Emsland zu verabschieden, für allen Dienst Danke zu sagen und ihnen Gottes Segen für den vor ihnen liegenden Weg zu wünschen.

Einen grandiosen Schlusspunkt setzten letztlich alle Gottesdienstteilnehmer miteinander. Kraftvoll dirigiert von Matthis Hoetzel sangen alle gemeinsam „Der Herr ist mein Licht“ – das Wunschlied der Glaubensgeschwister Weirich zu ihrem Festtag.

Nach dem Gottesdienst waren Freunde und Gäste der Ehejubilare sowie die Gemeinde zu einem Glas Sekt und einem persönlichen Wort eingeladen.

Text: Stephan Wiese     Bilder: Elly Langenberg

Am Nachmittag des 14. August 2022 empfingen Merle und Mika das Sakrament der Heiligen Wassertaufe.

Den Gottesdienst stellte Evangelist Lohrmann unter das Bibelwort aus Matthäus 19,13a „Da wurden Kinder zu ihm gebracht, dass er die Hände auf sie legte und betete“ und beleuchtete in seiner Predigt die handelnden Personen in dieser Begebenheit:

  • Die Mütter – wollen das Beste.
  • Die Jünger – wollen Jesus schützen.
  • Die Kinder – vertrauen.
  • Der Heiland – kümmert sich und segnet.

Der Gottesdienst wurde musikalisch durch Orgel- und Klaviermusik sowie durch Gemeinde-, Solo- und Ensemblegesang gestaltet.

In der persönlichen Ansprache an die Eltern verwies der Evangelist mit Bezug auf Matthäus 18 auf die Verantwortung der Eltern und die Engel der Kinder. Als Taufspruch gab er den jungen Menschen die Worte von Thomas, dem Zwilling, mit auf den Lebensweg: „Lasst uns mit ihm gehen.“ (vgl. Johannes 11, 1-45)

Im Anschluss des Gottesdienstes gratulierten Freunde und Familie herzlichst.

Text: Redaktion           Bilder: Familie

Geschöpf und Schöpfung Gottes

Am letzten Feriensonntag, 07. August 2022, standen die Kinder mit ihren Eltern im Mittelpunkt des Geschehens. Die Gemeinde feierte einen Familiengottesdienst.

„Laudato si o mi Signore“ schallte es zu Beginn des Gottesdienstes fröhlich durch das Kirchenschiff. Und als alle Anwesenden in der vierten Strophe „Sei gepriesen, denn du, Herr, schufst den Menschen!“ sangen, war auf das Bibelwort des Gottesdienstes hingewiesen: „Da machte Gott der Herr den Menschen aus Staub von der Erde und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen.“ 1. Mose 2,7

In seiner kurzen Predigt führte Vorsteher Lohrmann zunächst eine handvoll Punkte aus.

  • Gott hat den Menschen geschaffen und gab Dir Dein Leben sowie die Verantwortung über seine Schöpfung – versöhne Dich wieder neu mit Dir selbst und pass auf seine Schöpfung auf.
  • Gott hat die Menschen lieb und gab ihnen dafür ein Zeichen – den Regenbogen (Altardeko).
  • Gott hat den Menschen Regeln gegeben, damit sie miteinander leben können. – Wenn wir uns an die Gebote halten, dann klappt es auch mit dem Nachbarn.
  • Gott hat den Weg geschaffen, dass wir ewig bei ihm sein können – durch die Kirche in den Himmel.
  • Gott hat gesagt: Solange ihr nicht bei mir sein könnt, bin ich bei Euch – und besonders nah im Heiligen Abendmahl.

Mit einem ermunternden „Halleluja, preiset den Herren“ auf Deutsch, Englisch und Russisch als Gemeindegesang wechselte die Predigt hin in einen aktiven Teil für die Kinder. 

Jeder der Kinder war eingeladen, etwas von seinem Abendbrot mitzubringen und nun auf den bereitgestellten Tisch zu legen. Da gab es u.a. Obst, Gemüse, Butterbrote, Nudeln, Haferflocken und Babybrei. Vorsteher Lohrmann erarbeitete mit den Kindern, wie aus einem besonderen Abendbrot vor ca. 2000 Jahren das Heilige Abendmahl wurde – Jesus isst mit seinen Freunden und sagt, wenn ihr Brot esst und Wein trinkt, dann denkt an mich.

Anschließend übten die Kinder begeistert das Gebet „Unser Vater“ mit entsprechenden Bewegungen und Gesten ein. So konnten alle Anwesenden nochmal einen anderen Zugang zu diesem, die gesamte Christenheit verbindenden, Gebet finden.

Nach der erhabenen Feier des Heiligen Abendmahls stand noch ein letzter Punkt auf dem Programm. Mit Ariane Lichtenberg ernannte der Gemeindevorsteher mitten im Kreis der Kinder eine neue Lehrkraft für die Sonntagsschule und betete mit allen um den Segen Gottes für diese verantwortungsvolle Aufgabe.

Denn Jesus sind Kinder richtig wichtig (vgl. Matthäus 19,13a).

Im Anschluss an den Gottesdienst gab es ein sehr lebhaftes Café im Foyer.

Text: Redaktion     Bilder: Silke Hueck