In God we trust – Wir vertrauen auf Gott

Am Sonntag, 13. September 2020, durfte die Gemeinde Lünen einen weiteren Gottesdienst mit Segensspendung für ein Hochzeitsjubiläum feiern. Andrea und Christian Sieg haben nach 25 Ehejahren erneut um den Segen Gottes gebeten.

Zu Beginn des Gottesdienstes, genauer zum Einzug, trugen Marion Zieziula und Stephan Wiese das Lied „Näher mein Gott zu dir“ begleitet durch Marko Braun am Klavier solistisch vor. Eine Besonderheit unter den aktuellen Corona-Regularien. Und dies sollte nicht der einzige musikalische Glanzpunkt bleiben. Streicher, Klavier und Orgel gestalteten herausragende Momente des Gottesdienstes.

Der Gottesdienst selbst stand zunächst unter dem Bibelwort aus Matthäus 6,10 „Dein Reich komme.“

In seiner Predigt stellte Evangelist Jörg Lohrmann einige Aspekte des Reiches Gottes vor und Diakon Marko Braun ging in einem Predigtbeitrag dem Urtext auf den Grund. Am Ende standen die Feststellung „Du hast die Macht, das Reich Gottes zu verwirklichen.“ und gleichzeitig die Bitte „Dein Reich komme auch bei mir an.“

Nach der Feier des Heiligen Abendmahls traten dann Andrea und Christian Sieg vor den Altar. Der Gemeindevorsteher widmete Ihnen das Bibelwort aus Weisheit 3,9 „Die auf ihn vertrauen, werden die Wahrheit erkennen, und die treu sind in der Liebe, werden bei ihm bleiben. Denn Gnade und Barmherzigkeit wohnt bei seinen Heiligen, und er rettet seine Auserwählten.“ und spendete ihnen den Segen Gottes.

Zur bleibenden Erinnerung daran überreichte er dem Silberpaar einen Silberdollar aus dem Eheschließungsjahr, welcher die Prägung trägt „In God we trust“ – Wir vertrauen auf Gott.

Willst Du mein Freund sein?

Morgens Diamantene Hochzeit und nachmittags Heilige Wassertaufe – Corona machts nötig.

Am Sonntagnachmittag, 09. August 2020, erlebte die Gemeinde Lünen ein Novum. Zum ersten Mal in ihrer siebenjährigen Geschichte fanden an einem Sonntag zwei Gottesdienste statt. Aufgrund der Corona-Bestimmungen ist es zurzeit nicht möglich, alle zur Verfügung stehenden Sitzplätze im Kirchensaal zu nutzen. So lag die Entscheidung nahe, eine für diesen Tag gewünschte Heilige Wassertaufe in einem zweiten Gottesdienst durchzuführen. Evangelist Stephan Wiese begrüßte am Sonntagnachmittag Marina und Frank Langenberg mit ihrem Sohn Mika Alexander und zahlreichen Gästen aus Familie und Freundeskreis im gesonderten Tauf-Gottesdienst.

Dem Gottesdienst lag das Bibelwort aus Sirach 6,14 zugrunde, welches der stellvertretende Gemeindeleiter dem Täufling widmete: „Ein treuer Freund ist ein starker Schutz; wer den findet, der findet einen großen Schatz.“

„Ich habe 286 Freunde“, führte Evangelist Wiese zu Beginn seiner Predigt aus und bezog sich dabei auf Freude bei Facebook, „die sich im Laufe der Zeit angesammelt haben!“ Nur um im Anschluss die Frage zu stellen: „Ob die wohl da sind, wenn ich sie wirklich brauche?“

Jesus Christus ist da als Freund ein anderer Wert. Der ist immer da und immer erreichbar. Den kann man jederzeit um Hilfe bitten und dem kann man alles erzählen. Der steht immer zu einem – trotz aller Fehler und Schwächen! „Jesus Christus ist der Mehrwert im Leben eines Menschen“ resümierte Evangelist Wiese und richtete das Wort direkt an den Täufling: „Mika Alexander, Jesus Christus möchte auch dein Freund sein!“

In einem kurzen Grußwort wandte sich Gemeindevorsteher Jörg Lohrmann an alle anwesenden Eltern. Mit einem Text von Khalil Gibran bat er sie, die Entwicklung der Kinder als Geschöpfe Gottes zu fördern und versicherte ihnen, dass Gott sie sowie ihre Kinder gleichermaßen liebt.

Nach der Sündenvergebung trugen die Eltern ihren Sohn als Täufling vor den Altar und Evangelist Wiese spendete ihm das Sakrament der Heiligen Wassertaufe.

Hinweis: Der Verzicht auf die Mund-Nase-Bedeckung wurde zwischen allen Beteiligten abgestimmt und der Dienstleiter selbst hat anschließend das Heiligen Abendmahl nicht an die Gemeinde ausgegeben.
Text: Redaktion – Fotos: Manuel Szepoks

…von der Liebe Gottes

Am Sonntagmorgen, 09. August 2020, feierte die Gemeinde bei sommerlichen Temperaturen gemeinsam Gottesdienst und durfte miterleben, wie Margret und Manfred Pawlowski den Segen zu ihrem diamantenen Ehejubiläum empfingen.

Der Predigt lag zunächst das Bibelwort aus dem Gleichnis des Weltgerichts zugrunde: „…Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.“ Evangelist Jörg Lohrmann stellte heraus, dass das Kriterium für die Würdigkeit der Braut die Liebe zum Herrn ist, die ihren Ausdruck in der Liebe zum Nächsten findet. „Wenn Jesus von seinen Brüdern und Schwestern spricht, dann sind das die, die den Willen Gottes tun. Wenn sie leiden, leidet Jesus mit. Lasst uns also in der Gemeinde und für unseren Nächsten verantwortlich fühlen und uns gegenseitig helfen.“

Nach der Feier des Heiligen Abendmahls und einem einleitenden Musikstück trat das Jubelpaar vor den Altar. Der Gemeindevorsteher wagte mit dem Paar einen Blick in die 60 Jahre zurück. „Studentenbewegung, Ölkrise, Informationszeitalter, Ende des kalten Krieges, 11. September und Arabischer Frühling waren die Schlagworte der Jahrzehnte. Und für Sie waren es Hochzeit, Kind, Arbeit, Haus, gemeinsames Älterwerden – schöne Urlaube, manche Sorge, erhörte Gebete und auch mancher Abschied. Und wohin hat Sie das gebracht? Hier hin, vor den Altar Gottes inmitten der Gemeinde. Gott sei Dank!“

Für die Zukunft widmete der Evangelist dem Ehepaar die Zusage aus Römer 8,38.39 „Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch eine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn.“ und spendete ihnen sodann den Segen zum Hochzeitsjubiläum.

Hinweis: Der Verzicht auf die Mund-Nase-Bedeckung wurde zwischen allen Beteiligten abgestimmt und der Dienstleiter selbst hatte zuvor das Heiligen Abendmahl nicht an die Gemeinde ausgegeben.
Text: Redaktion – Fotos: Dirk Burchardt

Sommer in Lünen – Decken für Sambia

Während es in unseren Breitengraden immer wärmer wird und wir uns am Sommer erfreuen dürfen, wird es in anderen Teilen der Erde gerade Winter. In Livingstone, Sambia, hat es aktuell die „kühle Trockenzeit“. Das bedeutet zwar, dass es tagsüber sonnig ist und angenehme 23 °C hat. Aber nachts sinkt die Durchschnittstemperatur auf etwa 6 °C ab. Das gilt dort quasi als Winter.

Dank einer Spende aus Lünen konnte der dortige Vorsteher, Hirte Glen Iluki, Decken für die Senioren der Gemeinde beschaffen.

Er schreibt heute: „[aus dem Englischen] Guten Tag, Jörg. Ich hoffe, es geht allen gut. […] Die Brüder und Schwestern sind sehr froh und gerührt über Eure Spende. Ich habe die Decken an die Senioren verteilt. Es hat neue Freude und Verbindung mit den Geschwistern in Deutschland, insbesondere mit der Gemeinde Lünen, gebracht. […] Möge Gott Euch weiterhin segnen und leiten.“

Hirte Glen Iluki, Vorsteher der Gemeinde Airport in Livingstone, Sambia

Text: Redaktion – Fotos: Glen Iluki

Summer in Lünen – blankets for Zambia

While it is getting warmer and warmer in our latitudes and we can enjoy the summer, in other parts of the world it is winter. In Livingstone, Zambia, it is currently having the „cool dry season“. This means that it is sunny during the day and has a pleasant 23°C. But at night the average temperature drops to about 6 °C. This is considered to be winter there.

Thanks to a donation from Lünen, the local leader, shepherd Glen Iluki, was able to obtain blankets for the senior citizens of the congregation.

He writes today: Good afternoon, Jörg. I hope everyone is well. […] The brothers and sisters are very happy and touched by your donation. I distributed the blankets to the seniors. It has brought new joy and connection with the brothers and sisters in Germany, especially with the congregation in Lünen. […] May God continue to bless and guide you.

Gut, dass wir einander haben!

Am Sonntag, 07. Juni 2020, konnten die neuapostolischen Christen in Lünen nach drei Monaten „Corona-Pause“ endlich wieder Gottesdienst feiern. Neben knapp vier Dutzend Geschwistern vor Ort verfolgten noch ca. zweimal soviele diesen am Telefon.

„Wir halten die Abstandsregeln ein und schütteln uns weder die Hände, noch umarmen wir uns. Wenn wir uns in der Kirche bewegen, dann haben wir eine Mund-Nase-Bedeckung angelegt. Darüber hinaus dürfen wir aktuell nicht singen.“ Damit waren die äußerlichen Bedingungen für die Durchführung des Gottesdienstes zusammengefasst.

Und trotzdem konnte es nur ein passendes Stück zum Einzug in diesen Gottesdienst geben: GB 255 „Großer Gott, wir loben Dich!“

Inhaltlich führte der Gemeindevorsteher, Evangelist Jörg Lohrmann, zu dem Bibelwort aus 2. Korinther 13,13 anlässlich des „Dreieinigkeitssonntages“ aus.

Die Gnade Jesu Christi führt zur Freiheit.
Jean-Jacques Rousseau sagte dazu: „Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern dass er nicht tun muss, was er nicht will.“
Die Liebe Gottes macht uns alle gleich.
Gleichheit bei Gott heißt nicht: Wenn wir vor einem Bretterzaun stehen, dann bekommt halt jeder den gleichen 40 cm Hocker. Wenn Du nun 1,60 Meter groß bist und der Zaun 2 Meter hoch ist, na, dann kannst Du halt nicht drüber schauen – Pech gehabt.
Bei Gott heißt das, dass jeder den Hocker bekommt, welchen er braucht, um über den Zaun zu klettern. „Denn mit dir kann ich Kriegsvolk zerschlagen und mit meinem Gott über Mauern springen.“ (Psalm 18,30)
Aktuell stehen Menschen auf – oder besser, beugen ihr Knie – um zu bekunden, dass jedes Leben zählt. – Die Liebe Gottes macht uns alle gleich!
In der Gemeinschaft des Heiligen Geistes sind wir Brüder und Schwestern.
Die Aufgabe des Heiligen Geistes ist es, Gottes Willen zu verkündigen sowie Gottes Volk zu sammeln und vorzubereiten. Wenn dieser Geist uns treibt, dann passiert das, was in 2. Petrus 1,5-8 geschrieben steht: „So wendet allen Fleiß daran und erweist in eurem Glauben Tugend und in der Tugend Erkenntnis und in der Erkenntnis Mäßigkeit und in der Mäßigkeit Geduld und in der Geduld Frömmigkeit und in der Frömmigkeit Brüderlichkeit und in der Brüderlichkeit die Liebe. Denn wenn dies alles reichlich bei euch ist, wird’s euch nicht faul und unfruchtbar sein lassen in der Erkenntnis unseres Herrn Jesus Christus.“

„Und wenn wir jetzt in dem Segensgruß ‚Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!‘ die Grundlage von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit erkennen, dann merken wir, dass das nicht nur etwas für den Sonntag ist, sondern für jeden Tag“ schloss der Vorsteher seine Predigt.

Da das Singen im Moment ja nicht möglich ist, fanden Gemeindemitglieder andere Möglichkeiten für besondere Akzente im Gottesdienst.

Schon vor dem Gottesdienst zitierte Priester Gunnar Herrmann aus dem Gedicht von Kurt Marti „Glücklichpreisung“. Im Gottesdienst umrahmte dann Diakon Marko Braun musikalisch ein Glaubensbekenntnis, welches Evangelist Stephan Wiese vorlas – Chormappe 181 „Ich glaube an den Vater“. Schwester Silke Herrmann verlas vor der Feier des Heiligen Abendmahls das Bußlied GB 307 „Dein bin ich, Gott“ und den bewegenden Schlusspunkt setzten Schwester Birgit Burchardt, Orgel, und Diakon Marko Braun, Klavier, mit einer Varation des Chorliedes 357 „Gut, dass wir einander haben!“.

Text: Redaktion – Fotos: Gunnar Herrmann