… einem, der bleibt

Am Pfingstsonntag, 05. Juni 2022, konnte die Gemeinde einerseits den Geburtstag der Kirche Christi und anderseits mit Silke und Karsten Hueck deren Silberhochzeit feiern.

Mit einem fröhlichen „Happy Birthday“ begrüßte Vorsteher Lohrmann die anwesende Festgemeinde zur Feier des Geburtstags der Kirche, dem Pfingstfest. „Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?“ zitierte er aus 1. Korinther 3,16 und stellte den „Tempel“ in den Mittelpunkt der Predigt.

Priester Marko Braun ergänzte die Predigt und Priester i.R. Günter Strewinski las aus 1. Korinther 12,1-11.

Vom steinernen zum fleischernen Tempel

Der Tempel war im alten Bund sichtbares Zeichen der Gegenwart Gottes. Dort wurde gedankt und geopfert sowie um Vergebung und Hilfe gebeten. Schon Stephanus verwies später aber in seiner Rede auf Jesaja und stellte fest: Der Höchste wohnt nicht in Tempeln, die mit Händen gemacht sind. Und Jesus selbst redete von dem Tempel seines Leibes (vgl. Johannes 2, 19-21).

Ein erweitertes Bild für den Tempel – die Kirche Christi

Jesus Christus errichtete mit seiner Kirche einen geistlichen Tempel, welcher nicht an einen Ort gebunden ist, sondern an das Wirken des Geistes Gottes, welches die Christen zulassen sollen. Später betete Jesus im „hohepriester-lichen Gebet“ für seine „Kirche“ und kennzeichnet sie sogleich: „Ich bitte aber nicht allein für sie, sondern auch für die, die durch ihr Wort an mich glauben werden.“ (vgl. Johannes 16,20)

„In diesem Tempel, also durch uns, soll jeder Mensch – ohne Ausnahme – Vergebung, Liebe und Erlösung in Christus finden können“ lud der Vorsteher die anwesende Gemeinde ein. „Unsere Zukunft lautet, ein Pfeiler in seinem heiligen Tempel zu sein.“ (vgl. Offenbarung 3,12)

Klavier- und Orgelspiel sowie Chor- und Sologesang waren erneut feierliche und würdige Teile des Gottesdienstes.

In der Vorbereitung auf das Heilige Abendmahl wies Vorsteher Lohrmann auf das Element der Gemeinschaft hin und erinnerte daran, dass an diesem Tag auch in den katholischen, evanglischen, freikirchlichen und weiteren Gemeinden dieses Gemeinschaftsmahl gefeiert wird. „Dass sie alle eins seien.“ (vgl. Johannes 17,21)

Im Anschluss an das Heilige Abendmahl traten dann Diakon Karsten Hueck und seine Frau Silke vor den Altar. Nach 25 Ehejahren haben sie um einen erneuten Segen für ihre Ehe gebeten. In einer persönlichen Ansprache riet Vorsteher Lohrmann dem Paar: „Kommt immer wieder zueinander, hört aufeinander und einander zu, tut miteinander und füreinander, bleibt beieinander.“

So gab er ihnen für den weiteren Lebensweg das Bibelwort aus Lukas 6,47 mit: „[Jesus spricht] Wer zu mir kommt und hört meine Rede und tut sie – ich will euch zeigen, wem er gleicht.“ – einem, der bleibt.

Text: Redaktion     Bilder: Holger Strewinski/Dirk Burchardt

Gemeindekaffeetrinken

Am Dienstag, 24. Mai 2022, konnte nach 804 Tagen endlich wieder ein Gemeindekaffeetrinken stattfinden. Damals hieß es noch Seniorentreffen. In Absprache mit dem Vorsteher hat Priester Udo Schüttler, der auch als Seniorenbeauftragter in der Gemeinde aktiv ist, nun zum nachmittäglichen Austausch eingeladen und hat dies ausdrücklich nicht an eine Altersgrenze gehängt. Mettbrötchen und Schnittchen sowie Jubiläumssekt und Mineralwasser rundeten das Kaffeekränzchen ab. Bei kurzweiligen Gesprächen verging die Zeit wie im Flug.
Der Anfang ist gemacht. Das nächste Treffen für alle – die Zeit und Lust haben – wurde für den 14. Juni verabredet.

Text und Bild: Redaktion

Auf den Herrn schauen

Im Gottesdienst am Sonntag, 22. Mai 2022, konnten die Geschwister Brigitte und  Frank Kroll den Segen zu ihrer Goldenen Hochzeit empfangen. Vorsteher Lohrmann begrüßte sie vor dem Gottesdienst im Amtszimmer und gemeinsam waren alle dankbar, dass der liebe Gott diesen Tag ermöglicht hatte.

In seiner persönlichen Ansprache widmete der Gemeindevorsteher dem Jubelpaar das Bibelwort aus Psalm 25,15-16a „Meine Augen sehen stets auf den HERRN; denn er wird meinen Fuß aus dem Netze ziehen. Wende dich zu mir und sei mir gnädig;“ und sagte den Eheleuten zu: „Wer auf den Herrn schaut, der wird bewahrt! Wer auf Jesus schaut, der bekommt Kraft. Und wer auf die Regung des Heiligen Geistes schaut, der kommt nach Hause.“

Text: Redaktion     Bilder: Silke Hueck

Bewehrt bewährt

Am Sonntag, 15. Mai 2022, durfte die Gemeinde im Gottesdienst miterleben, wie die Geschwister Else und Klaus Waßmuth den Segen zu ihrer Eisernen Hochzeit empfingen.

Eigentlich hatte sich für diesen Sonntag der Bezirksvorsteher angekündigt. Eine plötzliche Erkrankung ließ ihn den Gemeindevorsteher bitten, zu vertreten.

„Bei einem verdienten Architekten kommt ein Bild aus der Baubranche“ begründete Evangelist Lohrmann in der Ansprache an das Jubelpaar den anschließend herangezogenen Vergleich.

„Seit etwas über hundert Jahren arbeitet man mit Beton und zieht in diesen Beton Stahldrähte, Eisendrähte ein, damit der Beton hält. Der Draht, die Bewehrung, gibt dem Baustoff die rechte Belastbarkeit und Stabilität.

Und wenn man Dich, lieber Klaus, häufig gesehen hat – in Deinem Beruf als Architekt, wenn Du eine von über 80 Kirchen gebaut oder in Deiner vierzigjährigen Amtstätigkeit als Diakon und Priester gedient hast– dann warst Du wie der Zementanteil in diesem Bauteil. Du warst sichtbar.

Aber da war eine Bewehrung drin. Da war ein Element drin, das war vielleicht nicht immer sichtbar, aber das hat Dir die Kraft gegeben, die Aufgaben zu erfüllen. Das bist Du, liebe Else. Und so habt Ihr alles gemeinsam geschafft.“

Zum Geleit gab der Gemeindevorsteher dem Paar das Bibelwort aus 5. Mose 33,25+26a und spendete ihnen dann den Segen Gottes.

Text: Redaktion      Bilder: Dirk Burchardt

Gemeindebauftragte der Fürsorgekasse von 1908

Für den 10. Mai 2022 hatten Gabi und Klaus Kohls aus Duisburg die Gemeindebeauftragten der Fürsorgekasse von 1908 des Bezirks Dortmund nach Lünen eingeladen. Es galt aktuelle Informationen weiterzugeben sowie Fragen und Anregungen zu behandeln.

Die Fürsorgekasse von 1908 entstand aus dem Gedanken „Einer trage des anderen Last“ und ging im Jahr 1934 aus der 1908 gegründeten, freiwilligen Fürsorge-Gemeinschaft als Vorsorgegemeinschaft mit dem Zusatz „Sterbegeldversicherung der Neuapostolischen Kirche“ hervor. Seit 1997 führt die Solidargemeinschaft den Namen „Fürsorgekasse von 1908“ und steht somit allen Interessierten herzlich, schnell und unbürokratisch zur Seite. Rund 400 ehrenamtliche Helfer in den Gemeinden der Neuapostolischen Kirche setzen sich unterstützend ein und stellen so die Nähe zwischen den Mitgliedern und der Füsorgekasse sicher.

Mehr Informationen unter www.fuersorgekasse.de