Mehr Liebe in der Gemeinde

Zu Christi Himmelfahrt, 30. Mai 2019, besuchte Apostel Wilhelm Hoyer begleitet von den Bezirksältesten Stefan Pöschel und Torsten Zisowski die Gemeinde Lünen. Der Gottesdienst hatte neben der Predigt zu Christi Himmelfahrt, Bibelwort Johannes 12, 32 “Und ich, wenn ich erhöht werde von der Erde, so will ich alle zu mir ziehen.”, eine weitere Prägung.

Der Apostel spendete den Kindern Luisa, Anton, Lennox und Carlotta sowie Schwester Christine Stillert die Gabe des Heiligen Geistes. – Gott selber schenkt Anteil an seinem Wesen: „Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsre Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist“ (Röm 5,5).

Schon vor dem Gottesdienst hatte Apostel Hoyer den Priester i.R. Günter Strewinski beauftragt, den Vorsteher bei der Krankenbedienung zu unterstützen und mit ihnen das Heilige Abendmahl zu feiern.

Apostel Hoyer schloss mit den Worten:
“Mag sich alles zu bleibendem Segen auswirken.”

Text: Rekaktion Lünen – Fotos: Lutz Szepoks

Gottvertrauen und Achtsamkeit

Am Samstag, 25. Mai 2019, konnten Birte und Marko Braun den Segen zu ihrer Grünen Hochzeit empfangen.

Herrlicher Sonnenschein, eine festlich geschmückte Kirche, erhebende Musik und mehr als 170 fröhliche Gäste bildeten den Rahmen für einen herausragenden Moment. Dieser Rahmen wurde gefüllt von zwei sich zugetanen Menschen und spätestens nach dem Lied des Gemeindechores war jedem bewusst, wer noch anwesend war – es klang aus mit „Ich bin da! Ich, der immer bin und war, bleib in Ewigkeit derselbe, ich bin da.“ – der dreieinige Gott.

Zwei Seiten einer Medaille

Der Gemeindevorsteher, Evangelist Jörg Lohrmann, stellte den Traugottesdienst unter die Worte der Heiligen Schrift „Leite mich in deiner Wahrheit und lehre mich! Denn du bist der Gott, der mir hilft; täglich harre ich auf dich.“ (Psalm 25,5) in Verbindung mit „Ich bin bei Euch alle Tage.“ (Matthäus 28, aus 20).

In seiner an die Brautleute insbesondere aber auch die ganze Festgemeinde im allgemeinen gerichteten Predigt stellte er fest: „Wenn Ihr nach Gottes Willen fragt, wird er ihn offenbaren. Wenn Ihr danach tut, wird er seinen Segen darauf legen. – Da ist kein Platz für Konjunktive. Gott versorgt die Seinen. – Verlasst Euch drauf!“

Das Vertrauen aus dieser göttlichen Zusage hilft, die Dinge des Lebens richtig zu gewichten. – „Seid achtsam! Achtet auf Körper und Seele, aufeinander, auf Eure Zeit, auf Euer Gebet, auf Gottes Willen.“

In ihrer Ansprache an das Brautpaar skizzierte Friederike Scholz-Druba, Pfarrerin in der evangelischen Kirchengemeinde Lünen-Brambauer, das Leben und die Geneigtheit der Brautleute, angelehnt an die Singsilben der Tonleiter. Der Grundton „C“ möge für Christus stehen und damit für die versorgende Liebe Gottes.

Nach einer kurzen, sehr persönlichen Ansprache gaben Birte und Marko Braun sich gegenseitig ihr Ehegelübde und tauschten die dargereichten Ringe. Alsdann spendete Evangelist Lohrmann den Brautleuten den Segen Gottes.

Nach den Fürbitten, vorgetragen von den Trauzeugen des Paares, stimmte die ganze Gemeinde zunächst in das „Unser Vater“ und zum Abschluss des Gottesdienstes in den gesungenen Wunsch „Mögen Engel Euch begleiten auf dem Weg, der vor Euch liegt!“ ein.

Text: Redaktion Lünen – Fotos: Lutz Szepoks

Ich will ein guter Mensch sein!

In jedem Jahr übernehmen weltweit junge Christen bei ihrer Konfirmation Verpflichtungen, welche ihre Eltern bei der Taufe und Versiegelung stellvertretend für sie eingegangen sind. Auch in der Gemeinde Lünen traten am Sonntag, 19. Mai 2019, zwei Jugendliche vor den Altar, um sich öffentlich zum neuapostolischen Glauben zu bekennen und künftig vor Gott selbst die Verantwortung für ihr Tun und Lassen zu tragen.

Rund 220 Teilnehmer waren zusammen, als Gemeindevorsteher Jörg Lohrmann den Gottesdienst begann und das Bibelwort aus Lukas 6, 45 “Ein guter Mensch bringt Gutes hervor aus dem guten Schatz seines Herzens; und ein böser bringt Böses hervor aus dem Bösen. Denn wes das Herz voll ist, des geht der Mund über” verlas. “In dem Bibelwort steckt eine klare Entscheidung”, sagte er an Marie Heymann und Florian Krumm gerichtet, “und diese trefft ihr beiden am heutigen Tag.” Der Evangelist beschrieb in seiner Predigt, dass vor Gott gut ist, was seinem Wesen entspricht. Es sei gut, an Gott zu glauben, dem Bösen zu entsagen, Gott und den Nächsten zu lieben, Gott in seiner Kirche zu dienen und den Aposteln bis zur Wiederkunft des Herrn Jesus Christus nachzufolgen. “Damit sammelt ihr euch einen Schatz, den ihr gerne teilen und im Leben einsetzen könnt”, erwähnte der Gemeindevorsteher im Weiteren und riet den jungen Christen zur persönlichen Entscheidung, ein guter Mensch zu sein. 

In seiner Predigtzugabe berichtete der Konfirmandenlehrer, Diakon Marko Braun, von einer Seniorenheimbewohnerin, die, anders als die Anderen, stets einen unerschütterlichen Frohsinn ausstrahlte. Als sie gefragt wurde, worin das den wohl begründet liegt, antwortete sie: In unserem Alter können die Säulen des Lebens wegbrechen – Fertigkeit, Finanzen, Familie. Wenn man aber die Zuversicht auf eine Zukunft bei Gott hat, dann bleibt einem eben die Säule der Fröhlichkeit.

Nach der Sündenvergebung und dem Verlesen des Briefes des Stammapostels an die Konfirmanden erfolgte die Segenshandlung. Eingerahmt mit dem Lied eines kleinen Chores “If the savior stood beside me” und dem Lied “Der Heiland sorgt für dich” der Familie des Konfirmanden, wandte sich Evangelist Lohrmann in einer kurzen Ansprache an die jungen Christen und forderte sie anschließend auf, mit ihrem “Ja” und dem Sprechen ihres Gelübdes, vor Gott und der Gemeinde ihre Entscheidung zu bekennen. Sodann spendete er ihnen den Segen und hieß anschließend die beiden Jugendlichen im Kreis der Jugend der Gemeinde Lünen willkommen. Stellvertretend für die Jugendgruppe überreichten zwei ältere Jugendliche einen Blumenstrauß.

Der Feier des Heiligen Abendmahls folgte der Schlusssegen und es erschallte durch die ganze Gemeinde „Großer Gott wir loben dich“. Mit großer Freude beglückwünschten nun die zahlreichen Gottesdienstteilnehmer die Jugendlichen und überreichten ebenso zahlreiche Geschenke zu diesem besonderen Ereignis.

Text: Stephan Wiese – Fotos: Lutz Szepoks

Jesus – Mutter – Liebe

Am vierten Sonntag der Osterzeit, 12. Mai 2019, durfte die Gemeinde ein weiteres Fest erleben. Im gemeinsam gefeierten Gottesdienst stellte Evangelist Stephan Wiese mit der Auferweckung des Lazarus (vgl. Johannes 11,11) zunächst „Jesus Christus als den Herrn des Lebens“ in den Mittelpunkt. In einem Predigtbeitrag ging Gemeindevorsteher Jörg Lohrmann später dann auf den Muttertag ein und beleuchtete für einen Moment Jesus als Sohn Marias.
Im Vorfeld des Gottesdienstes hatten Marion und Jürgen Krumm den Wunsch geäußert, Gottes Segen zu ihrer Rubinhochzeit zu empfangen. Diesem Wunsch kam Evangelist Wiese dann im Anschluss des Heiligen Abendmahls nach. Anhand des Bibelwortes aus Kolosser 3, 14 „Über alles aber zieht an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit.“ erhielten die Eheleute einen Hinweis auf das göttliche Lebens-Rezept. Einen schönen Akzent setzten zuvor auch Freunde des Paares, die zur Einleitung der Segenshandlung auf Orgel und Klavier das Lied „Ich bete an die Macht der Liebe“ vortrugen.

Im Anschluss an den Gottesdienst übermittelten die Teilnehmer gerne den Jubilaren ihre Glück- und Segenswünsche.

Text: Redaktion Lünen – Fotos: Lutz Szepoks

[Anmerkung: Die Bezirksapostelversammlung hat im März 2010 den Beschluss gefasst, dass Ehepaare, die 40 Jahre miteinander verheiratet sind, auf ihren ausdrücklichen Wunsch hin den kirchlichen Segen zu ihrer Rubinhochzeit empfangen können.
Kirchliche Segensspendungen zu Ehejubiläen sind in der Neuapostolischen Kirche üblich. Von der Silberhochzeit bis zur Kronjuwelenhochzeit wird auf den Ehebund erneut der Segen Gottes gelegt und die Ehepartner der weiteren Fürsorge und Begleitung Gottes anbefohlen.]

“Der Herr ist mein Licht”

… ist für viele ein bekanntes Lieblingslied. Für Monika und Reinhard Hoose ist es erlebter Glaube. Im Familiengottesdienst, und damit umgeben von der ganzen Gemeinde Lünen, empfingen sie am Sonntag, 05. Mai 2019, den Segen zu ihrer Silberhochzeit. Gemeindevorsteher Jörg Lohrmann blickte in seiner Ansprache zunächst auf die zurückliegende Ehe-Zeit des Silberpaares. Gemeinsam konnte das Wirken Gottes darin erkannt werden. „Wir haben so manches Wunder erlebt. Das größte ist heute über ein 170 cm groß und hat lange blonde Haare.“ zitierte der Evangelist aus einem Gespräch mit dem Ehepaar. „Allerdings wollen wir heute nicht nur in die Vergangenheit schauen, sondern den Blick auch nach vorne richten”, ermunterte er und widmete den Eheleuten das Bibelwort aus Maleachi 3, 20 “Euch aber, die ihr meinen Namen fürchtet, soll aufgehen die Sonne der Gerechtigkeit und Heil unter ihren Flügeln” und spendete nach weiteren persönlichen Worten den Segen zur Silberhochzeit.

Zuvor im Gottesdienst beleuchtete Evangelist Lohrmann in seiner Predigt den Sohn Gottes, der als Weisheit Gottes der Erstgezeugte ist und mit Gott die sichtbare und unsichtbare Schöpfung gewirkt hat. In ihm ist Gott selbst Mensch geworden und mit ihm haben die Menschen Gott selbst ans Kreuz geschlagen. Doch Gottes Liebe zu den Menschen hörte dort nicht auf. Sie geht weiter und dauert an. „Auch heute noch will Gott dich bei sich haben.“ „So können wir verstehen, dass alles was geschaffen ist, in Jesus Christus, durch und zu ihm geschaffen ist.“ 

Im Rahmen des monatlichen Cafés im Foyer konnten alle Anwesenden nach dem Gottesdienst mit einem Glas alkoholfreien Sekt auf das Wohl des Silberpaares anstoßen.

Text: Stephan Wiese – Fotos: Lutz Szepoks