Andacht am Heiligen Abend in Lünen: „Gott ist da, er ist unbegreiflich nah!“

Dass Gott uns durch die Geburt seines Sohnes so nah gekommen und geblieben ist, war Thema der Andacht am Heiligen Abend in der Gemeinde Lünen.
Punkt 15 Uhr zog der Chor mit dem Lied „Jésus Le Christ“ aus dem Taizé in die Kirche ein und besang damit Jesus, der als Licht in die Dunkelheit der Welt gekommen ist. Einige Sängerinnen und Sänger stellten bei ihrem Einzug Kerzen vor dem Altar ab. Auch in den von Gemeindemitgliedern vorgetragenen Fürbitten klangen beide Seiten an: Die Dunkelheit, in der sich Menschen befinden können, denen der vertraute Kreis von Familie und Freunden fehlt, die nichts zu essen und kein zu Hause haben. Sie baten Gott um Beistand für jene, die krank sind oder sich in Gefahr und Not befinden: „Schicke ihnen Deinen Engel in die dunkelste Nacht.“ Sie dankten aber auch Jesus – dem „hellen Morgenstern“ – dafür, dass er uns Mut schenkt, wenn wir ganz unten sind, Hoffnung, wenn wir nicht weiter wissen, und seine Liebe und Gnade gerade dann, wenn wir sie nicht verdient hätten.

Gemeindevorsteher Evangelist Jörg Lohrmann griff zusammen mit Evangelist Stephan Wiese, der den Text des Liedes „Singt ein Lied von Gott“ vortrug, das zentrale Thema der Andacht auf. Sie führten aus, sich dem Nächsten zuzuwenden, wie Jesus es vorgemacht habe, lindere das Leid in dieser Welt. Darauf folgte das „Ehre sei Gott in der Höhe“ aus der Vater-unser-Messe von Lorenz Maierhofer, vorgetragen von Birgit Burchardt, Silke Herrmann und Marko Braun. Die auch im Übrigen mit Weihnachtsmusik umrahmte Andacht schloss mit Segenswünschen, die ebenfalls von einigen Gemeindemitgliedern vorgetragen wurden, und dem Auszug des Chores.

Text: Gunnar Herrmann – Fotos: Dirk Burchardt