Gott, mein Herz ist bereit, ich will singen und spielen. Wach auf, meine Seele!

… ja, es wird Zeit. Die Zeilen aus dem Psalm 108 treffen den Nagel auf den Kopf. Aktuell dürfen wir ja aufgrund der Corona-Schutz-Maßnahmen in unserer Kirche nicht singen, zumindest nicht im Gottesdienst. Bei einer Reparatur letztlich habe ich es tatsächlich mal wieder probiert. Es war wohl gut, dass ich alleine war ;-).

Aber wenn nicht gesungen wird, dann ist die Instrumentalmusik um so wichtiger. Und genau hier gibt es Neuigkeiten aus der Gemeinde.

Nachdem im März eine kleine Pfeifenorgel, ein Positiv, in die Gemeinde eingezogen ist, haben wir im April erneut Zuwachs bekommen. Dank einer großzügigen Spende aus der Gemeinde, bereichert nun statt eines Klaviers ein Flügel die Gottesdienstgestaltung.

Und da aller guten Dinge ja bekanntlich drei sind, dürfen wir ab Mai über eine überholte und instandgesetze Pfeifenorgel verfügen. Diese wird nämlich gerade von der Firma Simon repariert.

Alles für die Sicherheit und die gute Luft – es gibt neue Elektrik, neue Schläuche, neue Steuerungen und und und.

Wohl an: „…mein Herz ist bereit, ich will singen und spielen…“

Text und Bilder: Jörg Lohrmann

Richtfest

Im März wurden für die Gemeinde Airport drei Priester und zwei Diakone ordiniert und sie wurde dem neuen Bezirk „Dambwa“ zugeordnet. Aufgrund der Ereignisse musste leider der Weiterbau des Sanitärhauses pausieren. Alsbald nach Ostern ging es aber weiter voran. Und so konnte am Sonntag, 11. April 2021, das Richtfest vermeldet werden.

Text: Redaktion     Bilder: Gemeinde Airport

Eine Goldhochzeit plus

Am Nachmittag des 21. März 2021 konnte Apostel Stefan Pöschel den Geschwistern Angelika und Werner Herrmann den Segen zur Goldenen Hochzeit spenden.

Aufgrund der Pandemie hatte sich dieser Termin um ein Jahr verschoben. Als Stefan Pöschel, damals noch Bezirksvorsteher in Dortmund, den Geschwistern versprach, diesen Gottesdienst mit ihnen zu feiern, wusste noch niemand etwas von Corona. Und als nun in 2020 der eigentliche Termin anstand, ging das Land in den Lockdown. Der anhaltenden Pandemie war es nun auch geschuldet, dass das Jubelpaar nur Verwandte und engste Freunde zu ihrem Festtag eingeladen hatte. 

So feierte der Apostel in der kleinen versammelten Gemeinde einen Gottesdienst und legte diesem das Wort aus Markus 6,47+48 zugrunde: „Und am Abend war das Boot mitten auf dem Meer, und er war an Land allein. Und er sah, dass sie sich abplagten beim Rudern – denn der Wind stand ihnen entgegen –, da kam er um die vierte Nachtwache zu ihnen und wandelte auf dem Meer und wollte an ihnen vorübergehen.“

Stefan Pöschel übertrug das Bibelwort in die Gegenwart und stellte fest: „Auch wenn dein Lebensschiff mal ins Schwanken gerät – dann tritt Jesus herzu und bittet Dich ‚vertrau mir, auch wenn du gerade nicht verstehst, was passiert.‘ – Meine Gedanken sind nicht Eure Gedanken (vgl. Jesaja 55), aber seid Euch sicher: ‚Ich, Gott, habe euch lieb.'“

Nach dem „Unser Vater“ und der Freisprache hätte die Gemeinde eigentlich Heiliges Abendmahl gefeiert. Doch zur Überraschung aller Anwesenden rief Apostel Pöschel den Enkel des Goldhochzeitspaares, Maximilian Herrmann, vor den Altar. Seine Konfirmation hätte auch in 2020 stattfinden sollen. Da diese nun aber noch ausstand, hatte er kurzfristig den Apostel gebeten, ihm den Segen zu spenden. Dafür haben die Großeltern gerne einen Moment zurück gestanden.

In einer persönlichen Ansprache beleuchtete Apostel Pöschel den guten Kampf des Glaubens, bei dem Gott hilft und stellte dem Konfirmanden Jesus Christus als seine Zukunft vor.

Nach der Feier des Heiligen Abendmahls stand nun das Goldhochzeitspaar vor dem Altar.

„Ihr habt zueinandergestanden, habt Euch immer wieder einander zugewandt. Die letzte 50+1 Jahr konntet ihr aber auch erleben, dass Gott bei euch geblieben ist.“ so der Apostel. Mit dem Wort aus Psalm 33, 20-22 sagte er ihnen zu, dass Gott auch weiter zu ihnen steht. „Unsre Seele harrt auf den HERRN; er ist uns Hilfe und Schild. Denn unser Herz freut sich seiner, und wir trauen auf seinen heiligen Namen. Deine Güte, HERR, sei über uns, wie wir auf dich hoffen.“

Herzliche Glück- und Segenswünsche

Text: Redaktion – Fotos: Gunnar Herrmann

Die Höhe ist erreicht

Livingstone, Sambia, 01. März 2021. Der Bau des Sanitärhauses geht voran. Dank der Spenden aus der Gemeinde Lünen konnte mittlerweile die Zielhöhe erreicht werden.

Text: Redaktion     Bilder: Gemeinde Airport

Der Grundriss ist erkennbar

„Ich bin froh, dass wir es heute geschafft haben, alle Materialien zu verarbeiten. Wir sind beim Bau des Sanitärgebäudes einen Schritt weitergekommen. Die Freude in unserer Gemeinde steigt.

Vielen Dank für Euren Beitrag!“ Schreibt Hirte Glen Iluki am 30. Januar 2021.

Text: Redaktion     Bilder: Gemeinde Airport