“Der perfekte Sonntag”

Als Gemeindevorsteher Jörg Lohrmann den Arbeitstitel für den Jugendausflug der Gemeinde Lünen festlegte, gab es noch kein Datum und einzig eine Idee. Im Gespräch mit dem Jugendbeauftragten Stephan Wiese entwickelten sie daraus gemeinsam ein Konzept: Geistliches, Fröhliches und Gemeinsames.

Es brauchte also einen Raum für einen Gottesdienst, Aktivitäten für die Freizeit und viel Gelegenheit Gemeinschaft zu pflegen. Die Umsetzung gelang schließlich im nahe gelegenen Münster.

Bereits früh am Sonntag, 17. März 2019, trafen sich die Jugendlichen zur Abfahrt an der Kirche in Lünen. Aufgeteilt in vier Fahrzeugen, fuhren 21 Jugendliche mit den beiden Betreuern Richtung Münster. Zunächst ging es zur Jugendherberge am Aasee, wo bereits ein Raum für die Feier des Gottesdienstes vorbereitet war. Schnell waren mit Keybord, Tischdecke, Abendmahlskelch und Bibel die Vorbereitungen abgeschlossen und der Gottesdienst begann. Evangelist Lohrmann leitete den Gottesdienst und wurde durch Evangelist Stephan Wiese unterstützt.

Nach seelischer Stärkung sorgte die Küche der Jugendherberge für das leibliche Wohl der Jugendlichen.

Nach einer kurzen Mittagspause wartete bereits die Jugendstunde auf die jungen Christen – ein Themenfilm in einem eigens dafür gemieteten Kinosaal. Also ab in die Autos und einmal quer durch Münster. Parkplatz suchen, Kisten mit Popcorn, Chips und Getränken rein tragen – alles wurde gemeinsam gemacht. Während Evangelist Wiese noch auf den Kaffee für sich und seinen Vorsteher wartete, begann bereits der Film “Nur wir drei gemeinsam”. Lustig, nachdenklich und mit einer klaren Botschaft schaffte es das mehrfach ausgezeichnete Filmdrama die Jugendlichen zu berühren. Dies zeigte sich in den Gesprächen der Jugendlichen, die die Weiterfahrt zum Bowlingcenter zum regen Austausch über den Film nutzten.

Aufgeteilt auf vier bunt gemischte Gruppen bowlten die Mädchen und Jungen in den folgenden zwei Stunden was die Kräfte hergaben und dabei entdeckte so manch einer ungeahnte Qualitäten. Auch wenn nicht jeder Bowlingball fachgerecht oder überhaupt den Weg zu den Pins fand, es hat allen viel Spaß gemacht!

Nach dem obligatorischen Besuch bei einem Fastfood-Restaurant endete der Tag, der für die Jugend der Gemeinde Lünen gemacht war. Aus den zahlreichen Äußerungen der Jugendlichen, “War echt cool”, “war lustig”, “war mega nice”, “Vielen Dank für den tollen Tag”, war am Ende abzulesen – Ein perfekter Sonntag!

Text: Stephan Wiese – Fotos: Jugend Lünen

Gemeinsam Gott gelobt

Am letzten Sonntag des Jahres, 30. Dezember 2018, kamen aus fünf Gemeinden sieben Chöre und Instrumentalkreise mit weit über 100 Aktiven zusammen, um der Menschwerdung Gottes in Jesus Christus zu gedenken und ihm zur Ehre zu musizieren.
Die Kirchenmusikalische Vesper in der St. Marien-Kirche wurde von evangelischen, katholischen und neuapostolischen Schwestern und Brüdern gestaltet und bildete den Abschluss des Jubiläumsjahres „1000 Jahre christliche Kirche in Lünen“.
Das Gotteshaus war auch am „fünften Advent“ mit vielen Menschen und weihnachtlicher Stimmung ge- und erfüllt.
Auf die Frage, wie er die vielen guten Gefühle und Gedanken des Nachmittags zusammenfassen würde, sagte ein Besucher: „Weihnachten macht es noch schöner, gemeinsam Christ zu sein.“

Text: Redaktion Lünen – Fotos: Gunnar Herrmann

Heilige Wassertaufe am 4. Advent

Am vierten Adventsonntag, 23. Dezember 2018, durfte die Gemeinde im Vorfeld des Weihnachtsfestes ein schönes Gemeindefest feiern. In dem Gottesdienst trugen Daniela und Marc Surkamp ihren zweitgeborenen Sohn Anton, begleitet vom großen Bruder Emil, vor den Altar. Er sollte das Sakrament der Heiligen Wassertaufe empfangen. Zur Einleitung dieses besonderen Augenblicks formierten die Eltern der Kleinkinder der Gemeinde einen Chor und sangen dem Täufling entgegen „Weißt Du wie viel Sterne stehen“. In der zweiten Strophe brachten sie zum Ausdruck, was sie selbst und wohl die ganze Gemeinde empfand: „Weißt du, wie viel Menschen denken gern an dich an diesem Tag? Alle woll´n dir Freude schenken, wie ein jeder es vermag. Du stehst nun in Gottes Gnade. Er schützt deine Lebenspfade. Er bleibt immer dir ganz nah, er bleibt immer dir ganz nah.“

Anschließend widmete der Gemeindevorsteher der Täuflingsfamilie die Worte aus Psalm 147, 13 „Denn er macht fest die Riegel deiner Tore und segnet deine Kinder in deiner Mitte.“ „Wenn Ihr es wollt, dann passt Gott auf die Türen Eurer Herzen auf und bietet Euren Kindern seine Begleitung“, gab der Evangelist der Familie die Zusage Gottes mit auf den weiteren Lebensweg.

Im Anschluss an den Gottesdienst hatten nicht nur alle Teilnehmer Gelegenheit, den Eltern zu gratulieren, sondern waren auch eingeladen, auf den Täufling anzustoßen.

Text und Fotos: Redaktion Lünen

Krippenspiel mit der ganzen Gemeinde

Die Tür zum Kirchensaal geht auf und jemand beginnt den Kirchenraum zu reinigen. Ein Staubsauger ertönt. Es entsteht ein Gespräch mit einer zweiten Person im dunklen Kirchenschiff. Die beiden Frauen unterhalten sich: “Früher hatten wir immer eine Weihnachtsfeier und heute putzen wir am 3. Advent die Kirche.” Scheinbar aufgebracht schaltet sie die Raumbeleuchtung an und erschrickt. Der Kirchensaal ist mit Menschen gefüllt, alle Stühle sind besetzt. “Was macht ihr denn hier?”, ruft sie laut und bekommt zur Antwort: „Wir warten auf die Weihnachtsfeier!”

So erlebten rund 200 Gemeindemitglieder und Gäste den Beginn der diesjährigen Weihnachtsfeier. Der im Spiel hektisch herbeigerufene Gemeindevorsteher „improvisiert“ im Anschluss ein Krippenspiel mit allen Anwesenden.

Zwei Teilnehmer bilden den Vorhang (“rassel-rassel”), ein Ehepaar gibt, die mit dem Jesuskind spielenden Maria und Josef (“gutzi-gutzi”), die Teilnehmer über 70 Jahre leuchten als die Sterne (“blink-blink”), die anwesenden Frauen bis 70 Jahren verkörpern die himmlischen Heerscharen (“Halleluja-Halleluja”), die Väter mit ihren kleinen Kindern imitieren die Hirten (“Oh, Wunder-Oh, Wunder”) mit ihren Schafen (“Mööh”) und auch die drei Weisen (“kentappa-kentappa”) mit dem Stern (“Folgt mir-Folgt mir”) dürfen nicht fehlen. Jede Rolle wird natürlich einzeln eingeübt.

Die Probenszenerie wird regelmäßig durch Evangelist Stephan Wiese unterbrochen. Er springt mit den Zuschauern quasi in die Meta-Ebene. Hier wird mit Wort- und Musikbeiträgen wie „Dem Kindelein zur Ehr“, „Hymne an die Nacht“, „Lukas 2,1-7“, „Ehre sei Gott“, „Go, tell it on the Mountain“, „Sternengespräch“ und „Stern über Bethlehem“ von Männer-, Frauen-, Jugend- und Gemeindechor sowie Solisten und Orchester die einzelnen Stationen betont.

Final können dann alle das Krippenspiel miterleben. Der Vorhang geht auf. Die Sterne erleuchten den Nachthimmel. Maria und Joseph spielen mit ihrem Kind. Draußen bei den Hirten auf dem Feld grasen die Schafe. Die Himmlischen Heerscharen treten zu ihnen. Die Hirten wundern sich. Währenddessen wandern die Weisen durchs Land, und folgen dem Stern. Sie kommen zum Jesuskind und beten es an. Daraufhin spricht der Stern: „Nun habe ich genug geleuchtet. Jetzt ist Er Euer Licht. Folgt ihm nach.“

Nach reichlich Applaus gab es im Anschluss für die anwesenden Kinder und Jugendlichen Geschenke. Im Anschluss trafen sich alle im Foyer zum Buffet, welches die Gemeindemitglieder vorher zusammengestellt hatten. Beim Hinausgehen erhielt jeder Teilnehmer einen kleinen Stern voller guter Wünsche.

Text: Stephan Wiese – Fotos: Corinna und Lutz Szepoks

Lünen frühstückt

Ein gutes Frühstück ist eine Kunst für sich. Und da diese vom Kunst-Café in Lünen vortrefflich beherrscht wird, haben sich am 17. November 2018 vier Dutzend Gemeindemitglieder dort getroffen und diese genossen.

    Am frühen Samstagmorgen startete die Aktion im Rahmen der Reihe „Lünen aktiv“. Es fanden sich gegen 09:30 Uhr knapp 50 Menschen zum gemeinsamen Frühstück in der Münsterstr. 24 ein. Bei frischen Brötchen, leckerem Aufschnitt, kalten und warmen Getränken sowie freundlichem Service entwickelten sich gute Gespräche und eine heitere Stimmung. So ging es anschließend satt und beschwingt ins weitere Wochenende. (siehe auch www.kunstcafe-luenen.de)

Text und Fotos: Redaktion Lünen