Des Menschen Schuld heißt Liebe

Am ersten Herbstsonntag, 27. September 2020, durften Renate und Harald Grabiak auf 60 gemeinsame Ehejahre zurückschauen. Im Gottesdienst empfingen Sie den Segen zu ihrer Diamantenen Hochzeit.

Der Gottesdienst stand zunächst unter dem Bibelwort aus Matthäus 6,13 „Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.“

Evangelist Lohrmann führte aus, dass das christliche Leben dreierlei Belohnung erfährt: Zufriedenheit, größere Aufgaben und final das Schauen Gottes.

Bezüglich des Unservaters verwies er auf den mehrfachen Dreiklang von

  • „Unser tägliches Brot gib uns heute“ als Bitte an Gott den Vater, den Schöpfer, bezüglich der Bedürfnisse der Gegenwart,
  • „Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern“ als Bitte an Gott den Sohn um Gnade für die Verfehlungen der Vergangenheit und
  • „Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen“ als Bitte an Gott den Heiligen Geist um Schutz, Hilfe und Bewahrung in der Begleitung durch die Zukunft.

Nach der Feier des Heiligen Abendmahls, spielten Orgel und Querflöte ein Stück, in welchem es im Refrain heißt: „O dann werden sie glänzen wie die Sterne so rein, wie die Krone des Königs voll Edelgestein.“ Der Gemeindevorsteher bezog dies auf die 60-jährige Ehe und damit auf das Diamantene Hochzeitsjubiläum von Renate und Harald Grabiak. Er widmete ihnen das Wort aus Römer 13,8 und stellte fest: „Wer einen Menschen wirklich lieb hat, bleibt stets dessen Schuldner und wird nie auf den Gedanken kommen, dass er einen Lohn verdient habe.“

Anschließend empfing das Paar den Segen Gottes.

Hinweis: Der Verzicht auf die Mund-Nase-Bedeckung wurde zwischen allen Beteiligten abgestimmt und der Dienstleiter selbst hatte zuvor das Heilige Abendmahl nicht an die Gemeinde ausgegeben.
Text: Redaktion – Fotos: Holger Strewinski