Gott sei Dank! – Wofür eigentlich?

Die richtige Frage dürfte wohl lauten: Wofür eigentlich nicht? Das war einer der Schwerpunkte des diesjährigen Erntedankgottesdienstes in der Gemeinde Lünen.

Am Sonntag, 05. Oktober 2014, feierten die neuapostolischen Christen mit Freunden und Gästen der Gemeinde einen Erntedankgottesdienst. Dieser war in besonderer Weise von Dank gegenüber Gott für die Gaben des Feldes gekennzeichnet und begann mit einem fröhlichen „Laudato si o mi Signore“ zum Eingang.

Drei hervorragende Gründe

Evangelist Jörg Lohrmann lud die Anwesenden dazu ein, den Reichtum der Schöpfung aber auch die anderen Gegebenheiten im Leben zu betrachten. So seien der Umstand des Friedens, die Möglichkeiten zur Bildung und der immer wiederkehrende, mäßige Regen drei Gründe des Wohlstandes und damit drei hervorragende Gründe zur Dankbarkeit. Es ergingen aber auch die Bitten an die Gemeinde, auf die Verteilung der Güter, den Umgang mit Nahrungsmitteln und die Nachhaltigkeit in der Nutzung der Ressourcen zu achten.

Psalm 104

Bezug nehmend auf das Bibelwort aus Psalm 104,27 „Es warten alle auf dich, dass du ihnen Speise gebest zur rechten Zeit.“ führte der Gemeindevorsteher aus, dass es doch gut sei, wenn das Trachten nach dem Natürlichen, den alltäglichen Dingen, sich in vernünftigen Grenzen halte (vgl. Mt 6,33). Zu Psalm 104,28 „Wenn du ihnen gibst, so sammeln sie; wenn du deine Hand auftust, so werden sie mit Gutem gesättigt.“ führte er aus, dass als das Gute doch Gottes zu ihm ziehende Liebe, Jesu´ frei machende Gnade und des Geistes Hoffnung schaffendes Wort zu erkennen sei.

Neues – Der Laden – Brotzeit

Nach dem Gottesdienst freute sich die Gemeinde über die Vorstellung neuer Gemeindemitglieder, ein aus der Gemeinde für die Gemeinde gespendetes Klavier, den neuen Diakon Karsten Hueck und die Verstärkung im Jugend-Team durch Marion Zieziula.

Es wurde auch auf die anlaufende Unterstützung des Projekts „Der Laden“, eine Initiative einiger katholischer Gemeinden in Lünen, hingewiesen und auf die neue Sammelstelle im Foyer aufmerksam gemacht.

Danach war die Gemeinde mit ihren Freunden und Gästen zu einer Brotzeit eingeladen für welche einige Gemeindemitglieder unterschiedlichste Brotaufstriche und Säfte mitgebracht hatten.

Gott sei Dank! – Dafür!

Text: Gemeinde Lünen – Fotos: Lutz Szepoks