Heilige Versiegelung in Lünen

Versiegelung-Titel-150x150Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr besuchte Apostel Wilhelm Hoyer am 10. Mai 2015 die Gemeinde Lünen.  Zu dem Gottesdienst, der dieses Mal auf den Muttertag fiel, war auch die Gemeinde Dortmund-Kirchderne eingeladen. Apostel Hoyer unterstrich zu Beginn seiner Predigt die Aussage des vom Gemeindechor vorgetragenen Liedes „Wer will uns scheiden“ und sicherte den Zuhörern die Zuneigung und Liebe Gottes zu. Bezugnehmend auf den Feiertag ermunterte der Apostel sodann alle Anwesenden in der Gemeinde das Mütterliche zu pflegen und es den Nächsten auch zu zeigen. Basierend auf dem Bibelwort aus 1. Chronik 29 erläuterte Wilhelm Hoyer, dass der Tempel heute durch die Kirche Christi verkörpert wird und Jesus Christus selbst als Baumeister tätig ist. Dabei bringt auch heute jeder Christ seine Opfergaben zu Gott, wodurch insbesondere der Verzicht der Sünde dargestellt wird. Bischof Roland Eckhardt, der den Apostel nach Lünen begleitet hatte, stellte die Mitarbeit und damit Erwartung an den Einzelnen in den Mittelpunkt seiner Co-Predigt. Rund 250 Teilnehmer erlebten zum Ende des Gottesdienstes den feierlichen Moment der Heiligen Versiegelung, als ein Erwachsener und drei Kinder durch den Apostel die Gabe des Heiligen Geistes übermittelt bekamen. Die Ansprache zur Heiligen Versiegelung stand unter den drei Begriffen „Dank – Freude – Hinwendung zum Altar“. Das Sakrament der Heiligen Versiegelung wird ausschließlich von Aposteln gespendet, mit dem Gestus der Handauflegung und einem Gebet. In der Heiligen Versiegelung empfängt der Gläubige die Gabe des Heiligen Geistes. (8.3 Katechismus der NAK)

Text: Stephan Wiese – Fotos: Lutz Szepoks