Hüte Deinen Besitz

An Christi Himmelfahrt, 13. Mai 2021, feierte die Gemeinde einen Gottesdienst und Eddy Fiagbe empfing die Heilige Wassertafe.

Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand zunächst die Himmelfahrt Jesu Chrsti. Ein erster Aspekt wurde von Priester Marko Braun am Klavier aufgegriffen. Er spielte eine Interpretation eines bekannten Popsongs, in welchem die Bitte zum Ausdruck kommt: Lass mich hier nicht zurück; Mein Platz ist nicht hier; Mein Königreich ist nicht hier; Jerusalem ist meine Heimat!

„Vielleicht war es das, was die Jünger seinerzeit dachten“ schloss Evangelist Jörg Lohrmann mit dem Hinweis auf die Bibelstelle aus Apostelgeschichte 1, 10+11 an. – „Was steht ihr da und seht gen Himmel?“

„Wenn wir einst Himmelfahrt erleben wollen, dann reicht es nicht zu gucken oder sich zu sehnen. Wir müssen die von Gott erhaltenen Gaben einsetzen zu unserem und des Nächsten Wohl. Das ist die rechte Vorbereitung“ fuhr der Gemeindevorsteher fort.

Priester Sven Wortmann, Vorsteher der Gemeinde Dortmund-Wambel, fasste in einem Predigtbeitrag zusammen „Anhimmeln allein reicht nicht. Aber im Dienst am nächsten kannst Du schon heute über den Himmel aufsteigen.“

Ein weiterer Höhepunkt in diesem Gottesdienst war die Spendung des Sakraments der Heiligen Wassertaufe. Eva und Godsway Fiagbe trugen ihren Sohn Eddy vor den Altar. Eingeleitet wurde dieser Augenblick mit dem Lied, in welches alle Anwesenden innerlich einstimmten: „Wir wünschen dir Liebe“

In der persönlichen Ansprache führte Evangelist Lohrmann aus, dass in der Heiligen Wassertaufe der Täufling sinnbildlich seine Fahrtkarte, sein Ticket, für seine persönliche Himmelfahrt erhalten würde. Er riet ihm, darauf gut aufzupassen und dieses immer bei sich zu tragen. Damit, wenn es einmal soweit ist, er sie voller Stolz und Heimweh vorzeigen kann. Als Geleitwort bekam Eddy den Rat aus Sprüche 7,2 mit auf sein Lebensweg: „Gehorche ihnen [den Geboten Gottes] und lebe! Behüte meine Lehre wie deinen kostbarsten Besitz.“

Hinweis: Der Verzicht auf die Mund-Nase-Bedeckung wurde zwischen allen Beteiligten abgestimmt. 
Text und Fotos: Redaktion