Lobet ihn mit Pauken und Reigen, lobet ihn mit Saiten und Pfeifen!

Am vierten Adventsonntag erlebte die Gemeinde wieder eine „echte“ Weihnachtsfeier. Während in 2020 nur eine Online-Variante möglich war, konnte diesmal wenigstens ein kleines Programm realisiert werden.

Alles fing damit an, dass der Vorsteher abhandenkam. So eröffnete Evangelist Wiese „spontan“ die Weihnachtsfeier.

Nach einem gemeinsam gesungenen „Nun singet und seid froh“ schneite plötzlich der Weihnachtsmann herein. Trotz des frühen Kalendereintrags hatte er nur wenig Zeit, ließ aber einen Sack mit Geschenken für später da.

Das Gemeindeorchester gab gekonnt Stücke wie „Christmas Lullaby“, „Hört der Engel helle Lieder“ und „Joy to the world“ zum Besten.

Eine Gruppe von Kindern aus der Vorsonntag- und Sonntagschule erzeugte mit dem Vortrag von „Kling Glöckchen“ großen Applaus.

Ein Religionsschüler hatte mit seiner Lehrerin, Astrid Grolms, das Stück „Carol of the bells“ mit Klavier, Keyboard und Schlagzeug einstudiert.

Da der Gemeindechor nur unter besonderen Bedingungen vor Publikum singen durfte, wurden kurzerhand entsprechende Videos produziert. So konnte den Liedern wie „Glorious Light“ oder einem sehr beschwingten „Ich lobe meinen Gott“ zugehört und zugeguckt werden.

Evangelist Wiese berichtete amüsant von einer besonderen Vorbereitungszeit, dem fiktiven Ablauf einer Bezirksapostel-Besuchs-Organisation.

Für diejenigen, die die Weihnachtsfeier zwar verfolgen wollten aber nicht in der Kirche sein konnten, wurde – mittlerweile fast selbstverständlich – eine Videoübertragung organisiert.

Zum Abschluss erklärte Vorsteher Lohrmann die Sache mit dem Weihnachts-Ei, die Kinder bekamen kleine Geschenke und wer wollte, versammelte sich anschließend zu Kartoffelsalat und Bockwürstchen (…und ja, für die Nicht-Fleisch-Esser gab es auch die eine oder andere Falafel 😉).

Text: Redaktion       Bilder: Silke Hueck