Meine Zeit in deinen Händen

In dem Gottesdienst am Sonntag, 10. April 2022, feierte die Gemeinde den Palmsonntag und durfte später miterleben, wie die Geschwister Gisela und Gerd Kogelheide den Segen zu ihrer Eisernen Hochzeit empfingen.

Zunächst las Astrid Grolms zum Palmsonntag aus Matthäus 21 den Einzug des Herrn und Marion Zieziula sowie Stephan Wiese eröffneten die Predigt mit dem Lied „Meine Zeit steht in deinen Händen“.

Gemeindevorsteher Jörg Lohrmann brachte das Lied und das der Predigt zugrundeliegende Bibelwort aus Johannes 12,23 „Jesus aber antwortete ihnen und sprach: Die Stunde ist gekommen, dass der Menschensohn verherrlicht werde.“ zusammen und führte aus, dass die Menschen damaliger Zeit unter dem „Menschensohn“ einen von Gott gesandten, unbesiegbaren Weltenrichter (vgl. Daniel 7) verstanden. Dahingegen stellte Jesus dar:

  • Ich muss sterben, um zu siegen (vgl. Vers 24).
  • Ihr müsst Euer Leben geben, um es zu gewinnen (vgl. Vers 25).
  • Wer mir dient, den wird Gott ehren (vgl. Vers 26).

Der Vorsteher lud die Gemeinde ein: „Legen wir unsere Zeit wieder bewusst in die Hände Gottes! – Verherrlichen wir IHN durch unseren Dienst und unser Vertrauen.“

Priester Braun führte in seinem Predigtbeitrag aus: „Es wird Zeit, dass wir Gott mal wieder verherrlichen. Wenn wir IHN wieder an die erste Stelle setzen, dann wird unsere Hoffnung gesunden.“

Nach der Feier des Heiligen Abendmahls traten dann Gisela und Gerd Kogelheide vor den Altar. In einer persönlichen Ansprache betonte der Vorsteher ein Synonym zum Wort „eisern“ und bezeichnete die beiden Eheleute als unbeugsam – unbeugsam in ihrer Treue zueinander und zu Gott. Mit den Worten aus Psalm 65 und hier die Verse 2, 3 und 5 beschrieb er Stationen aus dem Leben der Eheleute und sicherte ihnen die Treue Gottes zu. Anschließend empfingen Gisela und Gerd Kogelheide zu ihrer Eisernen Hochzeit den Segen Gottes und die Glückwünsche der Gemeinde.

Text: Redaktion   Bilder: Elisabeth Langenberg

Gemeindegeburtstag

Am Sonntag, 27. März 2022, konnte die Gemeinde Lünen ihren neunten Gemeindegeburtstag feiern.

Auch das Kirchenmodell wurde passend präpariert

Mit den Worten „Danke für Deinen Dienst in unserer Gemeinde“ drückte der Gemeindevorsteher, Evangelist Jörg Lohrmann, die Empfindungen aus, welche im Gottesdienst unter dem Bibelwort aus Markus 10,45 lebendig wurden. Zunächst beschrieb er den Dienst Jesu damals und heute. Alsdann stellte er fest, dass die Gemeinde des Herrn eine dienende ist und der Dienst am Nächsten Gottesdienst sei.

Orchester-, Klavier- und Orgelmusik sowie Chor- und Gemeindegesang gestalteten die feierlichen Augenblicke.

Als Zeichen der Dankbarkeit unterstützt die Gemeinde Lünen eine Hilfsaktion der Gemeinde Airport in Livingstone, Sambia, welche seit dem 20. März 2022 läuft. Hier sind es gerade die Senioren, welche unter den teils katastrophalen wirtschaftlichen Verhältnissen zu leiden haben.  Spenden aus Lünen helfen den Amtsträgern vor Ort, die Senioren mit den notwendigsten Lebensmitteln und Hygieneartikeln zu unterstützen.

Text: Redaktion   Bilder: Silke Hueck und Gemeinde Airport

Ein Moment der Stille

Ein Moment der Stille, in dem ich mich vom Schweigen fesseln lasse:
Stille stehen, einkehren und Stille erleben. –
Ein Moment der Stille, in dem ich über meine Gedanken Herr werde:
Mir selbst zuhören, Gedanken wahrnehmen und lenken. –
Ein Moment der Stille, in dem ich mir sagen kann, was ich will:
Für mich wollen, wünschen und bitten. –
Ein Moment der Stille, in dem ich an Dich denke:
Für Dich beten, ersehnen und erflehen. –
Ein Moment der Stille, in dem ich mich in einem Gebet finde:
Mit Gott reden, Ihm danken und mich IHM neu ergeben. –
Ein Moment der Stille, in dem ich in IHM frei bin:
Genießen, gönnen und vergeben. –
Ein Moment der Stille:
Welch eine Ruhe! Welch ein Frieden! Welch eine Freiheit!

Aktion „Schweigen für den Frieden“ – St. Marien Kirche am Dienstag, 15. März 2022 (siehe auch https://www.st-marien-luenen.de/aktuelles/schweigen-fuer-den-frieden/)

Text: Jörg Lohrmann       Bilder: Bodo Szepoks

Von Gott bestimmt

Am Sonntag, 13. März 2022, durfte die Gemeinde einen Gottesdienst feiern, in welchem auch das Sakrament der Heiligen Wassertaufe gespendet wurde.

In der Predigt beleuchtete der Gemeindevorsteher, Evangelist Jörg Lohrmann, das Werk Jesu Christi dahingehend, dass dieser das Werk des Teufels zerstört hat (vgl. 1. Johannes 3,8). Jesus korrigiert das falsche Bild von Gott, den Menschen und dem Teufel selbst. „Es muss sich nicht immer alles um Dich drehen. Wir wollen Gott in den Mittelpunkt stellen. Er ermöglicht das Leben.“ fasste er zusammen.

Schon in der Predigt verwies der Evangelist auf die göttliche Botschaft in der Taufe: Ich kenne dich! Ich liebe dich! Du darfst dich auf mich verlassen!

Als die Eltern mit dem Täufling an den Altar traten, hörten sie aus der Gemeinde die Strophe „Sieh dein Volk in Gnaden an. Hilf uns, segne, Herr, dein Erbe; leit es auf der rechten Bahn, dass der Feind es nicht verderbe. Führe es durch diese Zeit, nimm es auf in Ewigkeit.“ (GB 255 Großer Gott wir loben dich)

Nach einer persönlichen Ansprache an die Eltern und dem Taufspruch aus 2. Petrus 3,18 „Wachset aber in der Gnade und Erkenntnis unseres Herrn und Heilands Jesus Christus. Ihm sei Ehre jetzt und für ewige Zeiten! Amen.“ empfing Sam das Sakrament der Heiligen Wassertaufe.

Text: Redaktion   Bilder: Holger Strewinski