…von der Liebe Gottes

Am Sonntagmorgen, 09. August 2020, feierte die Gemeinde bei sommerlichen Temperaturen gemeinsam Gottesdienst und durfte miterleben, wie Margret und Manfred Pawlowski den Segen zu ihrem diamantenen Ehejubiläum empfingen.

Der Predigt lag zunächst das Bibelwort aus dem Gleichnis des Weltgerichts zugrunde: „…Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.“ Evangelist Jörg Lohrmann stellte heraus, dass das Kriterium für die Würdigkeit der Braut die Liebe zum Herrn ist, die ihren Ausdruck in der Liebe zum Nächsten findet. „Wenn Jesus von seinen Brüdern und Schwestern spricht, dann sind das die, die den Willen Gottes tun. Wenn sie leiden, leidet Jesus mit. Lasst uns also in der Gemeinde und für unseren Nächsten verantwortlich fühlen und uns gegenseitig helfen.“

Nach der Feier des Heiligen Abendmahls und einem einleitenden Musikstück trat das Jubelpaar vor den Altar. Der Gemeindevorsteher wagte mit dem Paar einen Blick in die 60 Jahre zurück. „Studentenbewegung, Ölkrise, Informationszeitalter, Ende des kalten Krieges, 11. September und Arabischer Frühling waren die Schlagworte der Jahrzehnte. Und für Sie waren es Hochzeit, Kind, Arbeit, Haus, gemeinsames Älterwerden – schöne Urlaube, manche Sorge, erhörte Gebete und auch mancher Abschied. Und wohin hat Sie das gebracht? Hier hin, vor den Altar Gottes inmitten der Gemeinde. Gott sei Dank!“

Für die Zukunft widmete der Evangelist dem Ehepaar die Zusage aus Römer 8,38.39 „Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch eine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn.“ und spendete ihnen sodann den Segen zum Hochzeitsjubiläum.

Hinweis: Der Verzicht auf die Mund-Nase-Bedeckung wurde zwischen allen Beteiligten abgestimmt und der Dienstleiter selbst hatte zuvor das Heilige Abendmahl nicht an die Gemeinde ausgegeben.
Text: Redaktion – Fotos: Dirk Burchardt