Zwei Hochzeiten und eine logistische Meisterleistung

HZeiten-150x150Kurz nach dem die Kinder und Jugendlichen der Gemeinde zur Jugendherberge aufgebrochen waren, (wir berichteten) begannen im Kirchengebäude die Vorbereitungen für die geplante Hochzeit von Anna und Stefan Weirich. Die beiden jungen Christen, eigentlich im Sauerland beheimatet, hatten sich das moderne und lichtdurchflutete Gebäude an der Bebelstraße für ihre kirchliche Trauung ausgesucht. Und die Gemeinde Lünen präsentierte sich als guter Gastgeber. Nicht nur, dass das Wetter herausragend war, auch die räumlichen Gegebenheiten sowie die Unterstützung der Gemeindemitglieder waren vorbildlich und bildeten einen festlichen Rahmen. Um 15.00 Uhr begann der Bezirksälteste Stefan Pöschel den Traugottesdienst und widmete dem Brautpaar das Bibelwort aus Prediger 4, 12 dienen: „Einer mag überwältigt werden, aber zwei können widerstehen, und eine dreifache Schnur reißt nicht leicht entzwei.“ Neben der Familie waren zahlreiche Gäste und Freunde gekommen um dem Brautpaar zu gratulieren. Als der abschließende Sektempfang endete, begannen die umfangreichen Vorbereitungen für den Familiengottesdienst der Jungen Kirche Lünen 2015.

Zeitgleich zur Trauung im Kirchengebäude leitete Evangelist Stephan Wiese einen Traugottesdienst im Schloß Nordkirchen. Dort, in der Kapelle des Schlosses, begrüßte der Evangelist Elly und Andy Langenberg vor dem Altar. Das Brautpaar hatte sich schon frühzeitig für diese üppig gestaltete Räumlichkeit entschieden und alle Planungen darauf ausgerichtet. Stephan Wiese, der langjährige Gemeindevorsteher der Brautleute, verlas zu Beginn das Bibelwort aus Psalm 85, 10 und 11 „Doch ist ja seine Hilfe nahe denen, die ihn fürchten, …dass Güte und Treue einander begegnen, Gerechtigkeit und Friede sich küssen.“ In seiner Ansprache hielt der Evangelist einen Rückblick auf das Leben der Brautleute, beleuchtete den Tag der Hochzeit und nahm Ausblick in die gemeinsame Zukunft der beiden. Dabei gab er dem jungen Paar zahlreiche Hinweise aus dem Bibelwort mit auf den kommenden Lebensweg zu zweit. Nach dem Auszug galt es für die Brautleute das Spalier der Bundeswehr-Kameraden zu passieren und sich mit zwei Nagelscheren den Weg durch ein mannshohes Leinentuch zu bahnen.

Text: Stephan Wiese – Fotos: Lutz Szepoks und Fotostudio Rausch